Rezept der Woche Rezept

Im Arabischen heißt dieser erfrischende Salat Tabbouleh. Die Hauptzutaten sind glatte Petersilie, Bulgur und Tomaten. Im Libanon oder in Syrien isst man ihn ohne Gabel – dafür mit arabischem Brot oder großen Salatblättern.

Zutaten

  • 80 g Bulgur
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 15 kleine Tomaten
  • 2 mittlere Tomaten
  • 80 g glatte Petersilie
  • 4 Stängel Minze
  • 2 Schalotten (alternativ 1 große rote Zwiebel oder 2 Lauchzwiebeln)
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Nährwerte pro Person

Eiweiß: 3 g,
Fett: 8 g,
Kohlenhydrate: 18 g,
Ballaststoffe: 2 g,
Kilojoule/Kilokalorien: 656/157.

Zubereitung

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  • Schritt: Den Bulgur in eine Schüssel geben und mit der heißen Gemüsebrühe übergießen. 5 Minuten quellen lassen.
  • Schritt: Die Tomaten in kleine Würfel schneiden, dabei möglichst viel Saft auffangen. Wer verschiedene Tomatensorten verwendet, bekommt mehr Geschmack. Tomatenwürfel und -saft über den Bulgur geben, eine Stunde ziehen lassen.
  • Schritt: In der Zwischenzeit die Petersilie und die Minze waschen und trockenschleudern – am besten mithilfe einer Salatschleuder. Dann die Kräuter mit einem scharfen Messer in hauchdünne, gleichgroße Streifen schneiden.
  • Schritt: Jetzt die Schalotten in kleine Würfel schneiden, beiseitestellen. Den Saft der Zitrone auspressen.
  • Schritt: Wenn der Bulgur genug gezogen hat, Zwiebeln, Kräuter und Zitronensaft unterheben. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Salatblättern eines Römersalats servieren: Sie dienen als essbare Löffel.

Tipps

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1. Anders als in unserem Rezept überwiegt im klassischen Tabbouleh der Petersilie-Anteil. Dazu nimmt man die doppelte Menge Petersilie und weniger Bulgur.

2. Wichtig für die Zubereitung der Kräuter: sie mit einem scharfen Messer schneiden, nicht mit dem Messer hacken. Sonst verfliegt das Aroma (siehe Test „Frische Kräuter“).

3. Experimentieren Sie ruhig: Nehmen Sie neben Roma-Tomaten auch halbgetrocknete Tomaten, neben Petersilie auch Basilikum. Geben Sie Oliven zum Salat – sowie gewürfelten italienischen Hartkäse.

4. Unschlagbar ist Tabbouleh im Nahen Osten. Im Libanon, in Syrien, Palästina und Jordanien wird er mit vielen anderen Gerichten gereicht. Araber sind großzügige Gastgeber: Wer nicht aufpasst, bekommt die Teller stets neu gefüllt.

5. Typisch arabisch sind auch Fladen aus glatter Petersilie und Eiern. Dazu ein großes Bund Petersilie kleinschneiden und mit 6 Eiern vermengen. Dann in Kartoffelpuffergröße in Öl frittieren.

Wissenswertes

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Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich: Bulgur, Couscous und Polenta. Ein genauer Blick zeigt aber: In Farbe und Körnigkeit variieren sie stark. Hierzulande findet man sie vor allem in türkischen und arabischen Läden. Bulgur, auch Burgul genannt, wird aus Hartweizen gewonnen und ist dunkler und gröber als Couscous. Bulgur hat ein nussiges Aroma und muss nicht kochen: Er quillt in heißem Wasser oder Brühe. Als klassische Zutat der arabischen Küche findet er vielfach Verwendung, etwa in Fleischklößen namens Kibbeh. Bulgur liefert viele Ballaststoffe sowie Kalium und Phosphor. Couscous ist in Nordafrika Nationalgericht und wird aus Weizen, Gerste oder Hirse hergestellt: Das Korn wird zu feinem oder grobem Grieß gemahlen, zu kleinen Klumpen gerieben, gesiebt und getrocknet. Polenta – ein sämiger, kräftig gelber Brei aus Maisgrieß – stammt hingegen aus Norditalien.

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