Tipps

  • Abschluss. Schließen Sie für sich auf jeden Fall eine Restschuldversicherung ab, wenn Sie einen hohen Baukredit aufgenommen haben und der Hauptverdiener der Familie sind. Der Schutz kann aber auch für Ihren Partner sinnvoll sein - etwa, wenn er die Kinder betreut. Stirbt Ihr Partner, können Sie vielleicht nicht mehr in vollem Umfang arbeiten. Dann würde ein Teil des Einkommens fehlen. Deshalb sollten Sie beide jeweils einen Vertrag abschließen oder eine gemeinsame Police haben.
  • Preisvergleich. Wählen Sie eine preisgünstige Restschuldversicherung, etwa von Asstel, CosmosDirekt, Dialog, Europa, mamax oder Ontos. Für die Auswahl der Restschuldversicherung ist vor allem der Preis, das heißt der Barwert der Nettobeiträge entscheidend. Je höher der im Testkompass genannte Barwert, desto teurer der Versicherungsschutz.
  • Empfehlung. Wählen Sie die günstigen Anbieter auch dann, wenn Sie nicht ­unserem Musterfall entsprechen - etwa, weil Sie älter oder jünger sind oder das Darlehen höher oder niedriger liegt. Die Gesellschaften kalkulieren in der Regel auf der gleichen Grundlage.
  • Überschussbeteiligung. Wählen Sie ­eine Police mit Beitragsverrechnung statt mit Todesfallbonus. So vermeiden Sie, dass eine Lücke im Versicherungsschutz entsteht, wenn der Versicherer weniger Überschüsse erwirtschaftet.
  • Versicherungssumme. Bei der Police mit Beitragsverrechnung sollte die Versicherungssumme den Kreditbetrag decken. Beim Todesfallbonus errechnet sich der Versicherungsschutz aus der Versicherungssumme und den Überschüssen.
  • Versicherungsvarianten. Wählen Sie den linear fallenden Versicherungsschutz nur, wenn Ihre Familie eine Lücke ­verkraften könnte. Nach der Hälfte der Laufzeit, ist die Differenz zwischen linear fallendem Versicherungsschutz und der Restschuld besonders groß. Wenn Sie die Restschuld sicher abdecken wollen, wählen Sie lieber den maßgeschneiderten Schutz mit Anpassung an den Tilgungsplan.
  • Gesundheitsprüfung. Bevor Sie eine Restschuldversicherung abschließen, müssen Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit beantworten. Geben Sie alle Krankheiten an. Sonst ­riskieren Sie, dass das Unternehmen im Todesfall nur die gezahlten Beiträge, aber nicht die Versicherungssumme zahlt.
  • Vorfälligkeitsentschädigung. Bedenken Sie, dass eine mögliche Vorfälligkeitentschädigung normalerweise nicht mit einer Restschuldversicherung abgedeckt ist.

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