Deckt eine Restschuldversicherung auch Arbeitsunfähigkeit ab, darf ein Versicherer psychische Ursachen ausschließen. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden (Az. 19 U 57/07).

Geklagt hatte eine Versicherungsmaklerin. Nach mehrmaliger Krankschreibung hatte sie von ihrem Versicherer wegen einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung die vereinbarte Leistung verlangt. Sie erklärte, der Ausschluss sei unwirksam, weil er den Vertragszweck aushöhle. Die Gesellschaft zahlte nicht und bekam in zweiter Instanz recht.

Tipp: Restschuldversicherungen, die bei Arbeitsunfähigkeit zahlen, sind nicht zu empfehlen (siehe Test Kreditversicherung).

Dieser Artikel ist hilfreich. 489 Nutzer finden das hilfreich.