Ausgewählt, geprüft, bewertet

Im Test: 46 Tarife von 17 Restschuldversicherern. Unsere Modellfälle sind 35-jährige Nichtraucher, die zur Absicherung eines Darlehens in Höhe von 100 000 Euro eine Restschuldversicherung abschließen. Für das Darlehen gilt: Der Nominalzinssatz beträgt 5 Prozent bei 100 Prozent Auszahlung, die Anfangstilgung bei einer Laufzeit von 22 Jahren liegt bei 2,5 Prozent. Die Versicherungssumme, die im Todesfall ausgezahlt wird, beträgt anfangs 100 000 Euro und sinkt im Laufe der Vertragslaufzeit.

Bei Versicherungen mit jährlicher Anpassung an den Tilgungsplan entspricht die Todesfallleistung stets der Restschuld des Darlehens. Bei Versicherungen mit linear fallendem Versicherungsschutz sinkt die Todesfallleistung jedes Jahr um einen konstanten Betrag und damit schneller als die Darlehensrestschuld. Im Todesfall bleibt eine Lücke.

Überschusssystem: Beteiligt der Versicherer seine Kunden über die Beitragsverrechnung (BV) an Überschüssen, zahlt der Kunde einen niedrigeren Beitrag als im Tarif vorgesehen. Beim Todesfallbonus (BO) bleibt der Beitrag wie gehabt, dafür erhöht sich im Ernstfall durch die Überschüsse die Versicherungsleistung.

Gesamtbeitrag: Berechnet wurde der Barwert der über die Gesamtlaufzeit anfallenden Versicherungsbeiträge. Wir haben alle in den künftigen Jahren anfallenden Beiträge mit 5 Prozent pro Jahr abgezinst und addiert. Erst durch den Barwert werden die Verträge vergleichbar, da die Beitragsdauer zum Teil unterschiedlich lang und bei vielen Tarifen die Höhe des Beitrags nicht konstant ist.

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