Vergleich Rest­schuld­versicherung für Immobilien­kredite: Günstig den Kredit sichern

Arbeits­unfähigkeit: Schutz lohnt nicht

Jobverlust oder Arbeits­unfähigkeit können ebenfalls den Traum vom Leben in der eigenen Immobilie bedrohen. Auch gegen diese Risiken gibt es Policen. Ihr Nacht­teil: Die Rest­schuld­versicherungen für den Fall der Arbeits­unfähigkeit und Arbeits­losig­keit sind sehr teuer. Bei einem Immobiliendarlehen in Höhe von 200 000 Euro kosten die Policen während der Kredit­lauf­zeit oft mehr als 10 000 Euro. Dazu kommt, dass die versicherte Leistung nur selten tatsäch­lich ausgezahlt wird. Denn die meisten Versicherungs­verträge stecken voller Fall­stricke und Beschränkungen.

Bei Versicherungen für den Fall der Arbeits­losig­keit müssen Kunden zuvor mindestens sechs oder zwölf Monate ununterbrochen mehr als 15 Stunden in der Woche beschäftigt gewesen sein. Die Arbeits­losig­keit darf meist erst mehrere Monate nach Vertrags­schluss eintreten, sonst gibt es keine Leistungen. Versichert sind oft nur betriebs­bedingte und unver­schuldete Kündigungen. Zudem haben die Versicherer oft Karenz­zeiten in ihre Verträge einge­baut: Sie zahlen beispiels­weise erst ab dem dritten Monat nach dem Jobverlust. Außerdem sind die Zahlungen fast immer auf 12 oder 18 Monate beschränkt.

Bei Versicherungen für den Fall der Arbeits­unfähigkeit gibt es ebenfalls Karenz­zeiten und Beschränkungen. Bei einigen Tarifen gibt es nichts bei schweren Krankheiten, die in den letzten zwölf Monaten vor Vertrags­abschluss behandelt wurden. Dazu gehören Herz-Kreis­lauf-Krankheiten, Rückenleiden oder psychische Erkrankungen. In vielen Tarifen ist die Arbeits­unfähigkeit nicht ausschließ­lich auf den zuletzt ausgeübten Beruf bezogen. Wer in einem anderen Job, der seiner Ausbildung und Erfahrung entspricht, noch arbeiten könnte, erhält keine Leistungen.

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