Rest­schuld­versicherung Test

Ein Eigenheim für die Familie – davon träumen viele. Der Abschluss einer Rest­schuld­versicherung ist sinn­voll.

Mit Rest­schuld­versicherungen können Häuslebauer und Wohnungs­käufer ihre Kredite sinn­voll absichern. Wir haben bei mehr als 100 Anbietern von Risiko­lebens­versicherungen Angebote für Rest­schuld­versicherungen für Immobiliendarlehen einge­holt. 12 Versicherer haben uns 26 Angebote mit dem Über­schuss­system Beitrags­verrechnung über­mittelt. Der Test zeigt: Wer den richtigen Tarif wählt, kann viel Geld sparen.

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TestRest­schuld­versicherung14.08.2017
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Die Risiken im Blick behalten

Die Finanzierung einer Immobilie ist für viele Menschen die größte Investition ihres Lebens. Ein Rest­risiko bleibt meist, auch wenn der Erwerb gut durch­dacht ist. Vor allem bei Familien und Part­nerschaften stellt sich die Frage: Was passiert, wenn einer der Partner stirbt? Lässt sich der Kredit auch von einem Verdiener alleine bewältigen? Eine Rest­schuld­versicherung für Immobilien­kredite sichert Hinterbliebene nach einem Todes­fall ab.

Durch geschickte Tarif­wahl 2 000 Euro sparen

Unsere Unter­suchung zeigt: Die Preis­unterschiede sind gewaltig. Versicherte zahlen für den Schutz bei der gleichen Immobilien­finanzierung zwischen 974 und 3 108 Euro. Damit kann eine Familie einen Kredit über 200 000 Euro mit einer Lauf­zeit von 20 Jahren sinn­voll absichern.

Lückenloser Schutz ab 64 Euro jähr­lich

Bei den Rest­schuld­versicherungen gibt es drei unterschiedliche Versicherungs­varianten. Erste Wahl sind Policen, die jedes Jahr an die Rest­schuld des Darlehens angepasst werden. Diesen lückenlosen Schutz gibt es bereits ab 64 Euro jähr­lich. Die zweite Variante sind Rest­schuld­versicherungen mit zunächst gleich­bleibendem, dann konstant fallendem Schutz. Vor allem in den ersten fünf Jahren gibt es eine Über­deckung: Der Versicherungs­schutz ist deutlich größer als nötig, danach fällt er ab. Die Tarife dieser Variante sind die teuersten unserer Unter­suchung.

Güns­tige Tarife mit Fall­stri­cken

Besonders preis­wert erscheinen einige Angebote mit konstant fallendem Versicherungs­schutz, der dritten von uns untersuchten Versicherungs­variante. Immobilien­eigentümer zahlen bei einer Police zum Beispiel über die gesamte Lauf­zeit ihres Kredits lediglich 974 Euro. Doch, Vorsicht, die Policen mit konstant fallendem Versicherungs­schutz bieten keine umfassende Sicherheit. Der Grund: Die Rest­schuld eines Baudarlehens nimmt in den ersten Jahren lang­samer ab als der Versicherungs­schutz dieser Variante. So kann eine Unter­deckung entstehen, Finanzierungs­lücken von 10 000 Euro und mehr sind so möglich. Die Angehörigen müssten bei einem Todes­fall eventuell einen Teil der Rest­schuld selbst tragen. Das trifft auch auf den teuersten Tarif in unserem Vergleich zu.

Kritik an Rest­schuld­versicherungen

Seit einigen Jahren erscheinen zum Thema Rest­schuld­versicherungen kritische Artikel in den Medien. Darin geht es jedoch nicht um Versicherungen, die Immobiliendarlehen absichern, sondern um Versicherungen für Konsumenten­kredite über 5 000 oder 10 000 Euro. Für solche Darlehen sind die Policen fast immer über­flüssig, doch Banken und Versicherer machen mit ihnen ein Milliarden­geschäft.

Neue EU-Richt­linie

Für alle Arten von Rest­schuld­versicherungen gilt: Ihr Abschluss ist freiwil­lig. Banken oder Versicherer dürfen Verbraucher nicht zum Abschluss drängen. Nach einer EU-Richt­linie vom Juni 2017 müssen Kunden jetzt besser belehrt werden. Sie erhalten eine Woche nach Vertrags­abschluss Informationen zu Widerrufs­recht und Vertrags­details. Anschließend haben sie 14 Tage Zeit, den Vertrag zu widerrufen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 18. Juli 2017 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus Finanztest 4/2012.

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