Restmünzen Für gute und andere Zwecke

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Wer immer noch Münzen der anderen elf Euro-Teilnehmerländer besitzt, hat viele Möglichkeiten, sie loszuwerden:

Umtausch. Die Reisebank, die vor allem Filialen in Bahnhöfen hat, tauscht nach eigenen Angaben als einziges Kreditinstitut in Deutschland ausländische Münzen um. Diesen Service lässt sie sich gut bezahlen: 30 Prozent vom Gesamtbetrag zweigt sie dafür ab.

Urlaub. Das Kleingeld taugt noch für den nächsten Urlaub, vorausgesetzt, der ist für die ersten Wochen des neuen Jahres geplant. Auch in den anderen Euroländern gelten wie in Deutschland Übergangsfristen, in denen man noch mit der alten Währung bezahlen kann.

Zentralbank. Wer nach den Übergangsfristen immer noch ausländische Münzen aus Euroländern übrig hat, dem bleibt nur der Umtausch im Ausland bei der jeweiligen nationalen Zentralbank, die das Geld auch später noch entgegennimmt.

Spende. An den Flughäfen stehen oft Spendenbehälter für unterschiedliche Projekte. In Deutschland bitten zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz zusammen mit der Deutschen Post, der Deutschen Bank 24, dem ZDF und BP um "Münzen für mehr Menschlichkeit". Das Geld soll in Projekte für Obdachlose, für Kinder- und Jugendheime und in die Ausbildung von Sanitätern fließen.

Brille. Der Augenoptiker Apollo Optik bemüht sich in Kooperation mit der Zeitschrift ADAC Motorwelt um das Geld. Eine Tüte soll Münzgeld und kleine Scheine aufnehmen und kann mit einem vorbereiteten Kupon versehen bei den Optiker-Filialen abgegeben werden. Der Gegenwert in Euro wird aber nicht ausgezahlt, sondern beim Kauf eines Apollo-Produkts angerechnet oder als Gutschein ausgegeben. Der zweite Haken: "Um die Aktion möglich zu machen, wird eine Aufwandspauschale von 20 Prozent vom Kurs der ermittelten Eurosumme abgezogen." Bei umgerechnet 30 Mark (15,30 Euro), die höchstens in eine Tüte gesteckt werden sollen, sind das 6 Mark (3,06 Euro).

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