Testen Sie sich selbst: Habe ich RLS?

  1. Haben Sie Miss­empfindungen wie Ziehen, Stechen, Kribbeln und Schmerzen oder ein schwer zu beschreibendes, unangenehmes Gefühl in den Beinen oder Armen?
  2. Haben Sie häufig den Drang, Ihre Beine zu bewegen und umherzu­laufen?
  3. Treten diese Beschwerden über­wiegend in entspannten Situationen, etwa im Liegen oder Sitzen, auf?
  4. Sind Ihre Beschwerden abends und nachts stärker ausgeprägt als tags­über?
  5. Können Ihre Beschwerden durch Bewegung gelindert oder ganz zum Verschwinden gebracht werden?
  6. Haben Sie Schwierig­keiten einzuschlafen oder nachts durch­zuschlafen?
  7. Fühlen Sie sich tags­über unaus­geschlafen, erschöpft oder müde?
  8. Kommt es vor, dass Ihre Beine während des Schlafes oder tags­über in Ruhesituationen zucken oder Bewegungen ausführen, die Sie nicht beein­flussen können?
  9. Treten oder traten Ihre Beschwerden nicht regel­mäßig auf, gibt oder gab es auch Tage beziehungs­weise Nächte ohne Beschwerden?
  10. Gibt es in Ihrer Familie noch andere Personen, die ähnliche Beschwerden haben?

Wenn Sie fünf oder mehr dieser Fragen mit Ja beant­wortet haben, besteht der Verdacht, dass Sie am Restless-Legs-Syndrom leiden. Wenden Sie sich dann an Ihren Haus­arzt. Er wird erste Unter­suchungen vornehmen und Sie gegebenenfalls an einen Neurologen über­weisen.

Quelle: In Anlehnung an den Fragebogen zum Restless-Legs-Syndrom-Scree­ning von Karen Stiasny-Kolster und Kollegen an der Universität Marburg.

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