Jedes Bundes­land kann jetzt selbst entscheiden, ob und wie es eine Hygieneampel einführt. Nachdem sich Bund und Länder bei der Verbraucher­schutz­minister­konferenz im September nicht auf ein bundes­weit einheitliches System einigen konnten, gehen nun einzelne Länder ihren eigenen Weg. Als erstes Bundes­land will Hamburg die Hygieneampel für alle Gast­stätten verpflichtend machen. Die Farben Grün, Gelb und Rot sollen schon an der Restauranttür den jeweiligen Hygiene­stand aufzeigen. Nord­rhein-West­falen hat eine Internet­daten­bank einge­richtet, in der künftig Lokale, Supermärkte und Lebens­mittel­hersteller bei schweren Hygiene­verstößen namentlich genannt werden. Meck­lenburg-Vorpommern verzichtet dagegen zunächst auf die Einführung einer Hygieneampel.

Der Bund will die Möglich­keit für ein deutsch­land­weit einheitliches Symbol prüfen. Sonst könnte es bald 16 unterschiedliche Hygieneampeln geben.

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