Auswärts essen geht jeder gern. Und hofft dabei, dass hinter den Küchentüren alles ordentlich abläuft. Schmutzige Hände, verdorbenes Fleisch – damit will keiner zu tun haben. Wie die Zustände im Restaurant oder Imbiss wirklich sind, darüber soll ab 2012 eine „Hygiene-Ampel“ informieren, entschieden im Mai die Verbraucherschutzminister der Bundesländer. Wie sie genau aussehen soll, ist noch unklar. Fest steht, dass die Ampelfarben genutzt werden: Grün hieße „Hier können Sie bedenkenlos speisen“, Gelb „Na ja, geht so“ und Rot „Hier ist es nicht so doll, lieber woanders essen“.

In Berlin-Pankow funktioniert ein ähnliches System bereits erfolgreich. Bun-desweit wird der Ansatz nur zu realisieren sein, wenn es künftig auch mehr Lebensmittelkontrolleure gibt, die die Personal- und Produktionshygiene vor Ort prüfen. Denn die Ergebnisse ihrer Kontrollen sollen entscheidend dafür sein, ob eine Restauranttür den Gast mit „Grün“, „Gelb“ oder „Rot“ begrüßt.

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