So haben wir getestet

Im Test: Sechs große Smartphon­ehersteller sowie drei unabhängige Online-Reparatur­dienste, die Handys der Marken Apple, Samsung und Sony reparieren. Bei jedem Anbieter gaben geschulte Tester dreimal Smartphones zur Reparatur. Alle Geräte wurden bei Onlinehänd­lern erworben, waren gebraucht und etwa 2,5 bis drei Jahre alt. Vorab wurden sie einem Funk­tions­test unterzogen. Die funk­tionierenden Geräte wurden mit zwei Defekten präpariert: Das Display und die Kopf­hörer­buchse wurden beschädigt. Kontakt­daten und Bilder wurden auf die Geräte aufgespielt. Die Tester nahmen mit den Anbietern telefo­nisch Kontakt auf und folgten strikt den dort gegebenen Anweisungen. Der Verlauf der Dienst­leistung wurde protokolliert. Nach der Beendigung der Reparatur­dienst­leistung wurden die Funk­tions­tüchtig­keit des Geräts und die ausgeführten Arbeiten erneut geprüft.

Erhebungs­zeitraum: Juli 2014 bis Feb. 2015

Abwertung

Bei deutlichen Mängeln in den allgemeinen Geschäfts­bedingungen werteten wir das test-Qualitäts­urteil um eine halbe Note ab.

Reparatur: 60 %

Bewertet wurde, ob beide Defekte behoben wurden und insbesondere in welcher Qualität die Arbeiten durch­geführt wurden. Die Displayhel­ligkeit wurde kontrolliert. Ebenso, ob unnötige Arbeiten durch­geführt wurden und die Daten auf dem Gerät erhalten blieben.

Es wurde die Dauer der gesamten Reparatur­abwick­lung in Werk­tagen bewertet. Der Tag der Versendung selbst, Wochen­enden und Feiertage sowie die Zeit zwischen 24.12.2014 und 4.1.2015 wurden nicht berück­sichtigt.

Kunden­orientierung: 40 %

Termin- und Kostentreue: Erhielt der Kunde vorab Infos zur Dauer und zu den Kosten? Wie zuver­lässig wurden die Angaben einge­halten? Gab es Probleme im Reparatur­verlauf?

Kunden­information: Erhielt der Kunde alle nötigen Infos zum Ablauf einer Reparatur, wie z. B. eine Auftrags­bestätigung? Wie aussagekräftig und detailliert waren die Rechnungen?

Komfort und Service­mentalität: Erhielt der Kunde sinn­volle Hinweise, zum Beispiel zur Daten­sicherung? Welche Zahlungs­arten gab es? Musste der Kunde Fehler selbst diagnostizieren? Gab es Paket­aufkleber? Wie service­orientiert waren die Hotline-Mitarbeiter? Gab es bei der Auftrags­abwick­lung Probleme?

Mängel in den AGB: 0 %

Ein Jurist über­prüfte die allgemeinen Geschäfts­bedingungen auf Klausel­verstöße.

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