Rentenreform

Check­liste Renten­konto klären

Inhalt

Nur wer ein voll­ständiges Versicherungs­konto hat, schöpft seinen Anspruch auf gesetzliche Rente aus. Versicherte können Lücken jeder­zeit mit einer Kontenklärung schließen – am besten nicht erst kurz vor der Rente.

  • Versicherungs­zeiten. Sie bekommen von der Renten­versicherung einen Versicherungs­verlauf zuge­schickt, wenn Sie mindestens 43 Jahre alt sind. Sie können ihn aber auch jeder­zeit anfordern. Prüfen Sie, ob dort alle Versicherungs­zeiten erfasst sind oder ob es Lücken gibt. Achten Sie dabei besonders auf die voll­ständige Erfassung Ihrer Berufs­ausbildung, auf Zeiten der Kinder­erziehung, Arbeits­losig­keit und längerer Krankheit mit Bezug von Krankengeld. All dies kann für die Rente wichtig sein.
  • Lücken. Wenn Sie Lücken in Ihrem Versicherungs­verlauf erkennen oder unsicher sind, ob dort alle Zeiten erfasst sind, stellen Sie bei Ihrem Renten­versicherungs­träger einen Antrag auf Kontenklärung. Das Formular dafür können Sie dort anfordern – entweder schriftlich oder kostenlos unter der Telefon­nummer 0 800/10 00 48 00. Sie können den Antrag auch im Internet herunter­laden: www.deutsche-rentenversicherung.de.
  • Nach­weise. Schi­cken Sie den Antrag an Ihren zuständigen Renten­versicherungs­träger. Fügen Sie beglaubigte Kopien der geforderten Nach­weise über die Versicherungs­zeiten bei, zum Beispiel Schul­zeugnis, Geburts­urkunde Ihres Kindes, Ausbildungs­zeugnis. Wenn Sie den Antrag direkt in einer Rentenberatungs­stelle abgeben, brauchen Sie dort nur die Originaldokumente vorzulegen. Falls Sie keine Nach­weise mehr haben, stellen Sie trotzdem einen Antrag auf Kontenklärung. Der Renten­versicherer forscht dann von sich aus nach.

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