Rentenreform Meldung

Wer im Ruhestand mehr haben will, als die spärliche Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, muss zusätzlich privat vorsorgen.

Besonders dringend wird die zusätzliche private Vorsorge, weil nach der geplanten Rentenreform die gesetzliche Rente künftig noch niedriger ausfallen wird als heute. Die Regierung will Arbeitnehmern zwar mit staatlicher Förderung helfen, bis zu 4 Prozent ihres Bruttoeinkommens beiseite zu legen, um die Kürzungen der Rentenreform auszugleichen. Noch offen ist aber, welche Geldanlagen gefördert werden. Anleger, denen es vor allem um den Ausgleich dieses Rentenreformlochs geht, sollten mit dem Abschluß langfristiger Verträge warten.

Dies gilt umso mehr, weil es inzwischen unwahrscheinlich geworden ist, dass vor 2002 geschlossene Versicherungsverträge (Kapital bildende Lebens- und private Rentenversicherungen) nach der Reform von den Versicherern so umgestrickt werden können, dass sie für staatlichen Hilfen infrage kommen. Für die geförderte Altersvorsorge sollten Anleger deshalb zunächst auf flexible Produkte wie Fondssparplänen setzen.

Der Gesetzentwurf soll Ende 2001 im Bundestag verabschiedet werden und dann nach Verhandlungen mit der Opposition Gesetz werden.

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