Trübe Aussichten für Rentenfonds.

Die Frage ist aktueller denn je: Soll man jetzt noch in Rentenfonds einsteigen? Denn wenn die ersehnte Zins­wende kommt, dann drohen mit Anleihenfonds erst einmal Verluste. Die Finanz­experten der Stiftung Warentest erklären, warum nicht nur steigende, sondern auch stagnierende Zinsen ein Problem für Anleger wären – und zeigen Alternativen auf.

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Leser mit Rentenfonds in Sorge

Viele unserer Leser haben von den sinkenden Zinsen profitiert und mit ihren Rentenfonds in den vergangenen Jahren teils hohe Zuwächse erzielt. Auch die vielen Anleger, die einen Rentenfonds als Sicher­heits­baustein für ihr Pantoffel-Portfolio nach Finanztest-Muster kauf­ten, haben damit gut verdient. Doch je länger die Nied­rigzins­phase anhält, desto größer wird die Sorge, ob Rentenfonds sich weiterhin lohnen.

Tipp: In unserem großen Fondsvergleich finden Sie Bewertungen für rund 9 000 aktiv gemanagte Fonds und ETF, von Aktienfonds Welt über Renten- und Misch­fonds bis hin zu Nach­haltig­keits­fonds.

Rentenfonds im Check der Stiftung Warentest

  • Simulation. Wir haben untersucht, wie sich verschiedene Zins­szenarien auf die Wert­entwick­lung von Euro-Rentenfonds auswirken – und zeigen, was die Ergeb­nisse für Anleger und Anle­gerinnen bedeuten. Fünf Szenarien haben wir simuliert: Konstante Zinsen, lang­sam und schnell steigende Zinsen, sich unterschiedlich entwickelnde Zinsen sowie fallende Zinsen.
  • Glossar und Tipps. Von Anleihe über modifizierte Duration bis Zins­änderungs­risiko erklären wir die wichtigsten Begriffe, denen Anleger begegnen, die in Rentenfonds investieren. Und wir nennen Anlage-Alternativen für Menschen, die Risiken vermeiden wollen.
  • Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, haben Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 4/2021.

5 Prozent Zinsen – das war einmal

Unsere Grafik zeigt, wie sich die Effektiv­verzinsung von Staats­anleihen mit gemischten Lauf­zeiten in Euro­land über zwanzig Jahre entwickelt hat. Der Trend zeigt abwärts. Ausnahmen waren zum Beispiel die Finanz­krise 2008 oder die Schuldenkrise in Euro­land 2012.

Anleihen­preise sinken, wenn die Markt­zinsen steigen

Anleihen mit gleicher Bonität und Rest­lauf­zeit bieten dieselbe Effektiv­verzinsung, auch, wenn ihre Kupons unterschiedlich sind. Dies passiert durch Anpassung der Preise. Die Grafik zeigt für zwei zehnjäh­rige Anleihen, welche Preise sich in Abhängig­keit vom Zins­niveau ergeben. Eine hat einen Kupon von 0 Prozent, die andere einen von 3 Prozent. Steigt der Markt­zins, sinkt der Kurs der Anleihen.

Annahme: Rest­lauf­zeit 10 Jahre, Zins­änderungen entsprechen parallelen Verschiebungen horizon­taler Zinsstruktur­kurven, das heißt, die Zinsen sind und ändern sich für alle Lauf­zeiten gleich.

Wann kommt die Zins­wende? Fünf mögliche Szenarien

Die Zinsen sinken schon eine geraume Zeit. Seit vielen Jahren spekulieren Anleger darüber, wann sich der Trend dreht. Bisher waren steigende Zinsen nur von kurzer Dauer, danach ging es weiter nach unten. Weil keiner weiß, wann die Zins­wende kommt, haben wir fünf verschiedene Szenarien analysiert.

Szenario 1: Die Zinsen bleiben so, wie sie sind

Szenario 2: Die Zinsen fallen

Szenario 3: Die Zinsen steigen lang­sam

Szenario 4: Die Zinsen steigen plötzlich

Szenario 5: Die Zinsen entwickeln sich unterschiedlich

Mithilfe unserer Simulation können Anleger und Anle­gerinnen je nach Risikoneigung entscheiden, ob sie ihre Rentenfonds noch halten oder lieber verkaufen wollen. Sie erhalten Zugriff auf die Analysen der Stiftung Warentest, wenn Sie das Thema frei­schalten.

Nutzer­kommentare, die vor dem 16. März 2021 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung zum selben Thema.

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