Die Frage ist brennender denn je: Soll man jetzt noch in Rentenfonds einsteigen? Denn wenn die ersehnte Zins­wende kommt, dann drohen mit Anleihenfonds erst einmal Verluste. Ist Tages­geld auf jeden Fall besser? Die Finanztest-Experten antworten aktuell auf die wichtigsten Leserfragen. Welche Auswirkungen eine mögliche Zins­wende haben kann, haben sie bereits vor zwei Jahren in verschiedenen Szenarien untersucht.

Wann wirds mal wieder richtig Zinsen?

Die Zeiten, als sich das Geld auf der hohen Kante von selbst vermehrte, sind längst passé. Bei Top-Tages­geld haben Anleger schon lange keine 1 vor dem Komma mehr ­gesehen. 0,5 Prozent, das ist derzeit spitze. Für Bundes­wert­papiere mit zehn Jahren Lauf­zeit sind die Renditen sogar negativ. Nachdem die Zinsen so tief gefallen sind, können sie doch nur noch steigen, oder?

Das bietet unser Test Rentenfonds

Antworten auf häufige Fragen. Wann die Zins­wende kommt, weiß keiner. Wir sagen, wie Anleger sich jetzt am besten aufstellen, und thematisieren, wie Anleger den Sicher­heits­baustein in ihren Pantoffel-Portfolios am besten bestü­cken. Ebenfalls angeschaut haben wir uns Fonds mit US-Anleihen als mögliche Alternative für Rentenfonds Euro.

Drei Szenarien zur Zins­entwick­lung. Unser Test aus dem Jahr 2017 (Finanztest 11/2017)zeigt für drei mögliche, fiktive Szenarien, wie sich die Zinsen von Anleihen und Tages­geld weiter entwickeln könnten. Im Test sind zehnjäh­rige Bundes­anleihen, kurz laufende Bundes­anleihen, Unter­nehmens­anleihen, Tages­geld sowie ein Mix von Staats­anleihen aus Euro­land mit verschiedenen Lauf­zeiten.

Glossar. Von Anleihe über modifizierte Duration bis Zins­änderungs­risiko erklären die Finanztest-Experten die wichtigsten Begriffe, mit denen Anleger, die in Rentenfonds investieren, konfrontiert sind.

Leser mit Rentenfonds in Sorge

Viele unserer Leser haben von den sinkenden Zinsen profitiert und mit ihren Rentenfonds hohe Zuwächse erzielt. Allein in den vergangenen zwölf Monaten gab es rund 9 Prozent plus. Auch die ­vielen Anleger, die einen Rentenfonds als Sicher­heits­baustein für ihr Pantoffel-Portfolio nach Finanztest-Muster kauf­ten, haben damit gut verdient. Doch je länger die Nied­rigzins­phase anhält, desto größer die Sorge, ob Rentenfonds sich weiterhin lohnen. Wir erklären, warum nicht nur steigende, sondern auch stagnierende Zinsen ein Problem wären.

Tipp: In unserem großen Fondsvergleich finden Sie Bewertungen für rund 8 000 aktiv gemanagte Fonds und ETF, von Aktienfonds Welt über Rentenfonds mit Staats- und Unter­nehmens­anleihen bis hin zu Misch­fonds.

Drei mögliche Zins­szenarien

Seit der Finanz­krise sind die Zinsen von Staats­anleihen der Euroländer mit kurzen Unter­brechungen fast nur gefallen. Sinkende Zinsen bedeuten steigende Kurse für Anleihen. Aus diesem Grund haben sich Rentenfonds trotz des Nied­rigzins­niveaus noch gelohnt. Doch was würde eine Zins­wende für Anleger mit Rentenfonds bedeuten? Steigende Zinsen wirken sich ja genau umge­kehrt aus: dann sinken die Kurse führ Anleihen – und Anleger mit Rentenfonds machen Verlust. Wir haben uns drei möglich Szenarien angeschaut.

  • Szenario eins: Die Zinsen bleiben so, wie sie sind
  • Szenario zwei: Die Zinsen schwanken auf nied­rigem Niveau
  • Szenario drei: Die Zinsen schwanken eine Weile auf nied­rigem Niveau und steigen dann

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Nutzer­kommentare können sich daher auf einen früheren Stand beziehen. Letzte Aktualisierung: 12. November 2019.

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