Glossar

Anleihe

Eine Anleihe ist ein Wert­papier mit meist fester Lauf­zeit und fester Verzinsung. Wer eine Anleihe kauft, gibt dem Heraus­geber, dem Emittenten, einen Kredit. Dafür erhält er meist regel­mäßig Zinsen und bei Fälligkeit den Nenn­wert zurück.

ETF

ETF ist die Abkür­zung für Exchange Traded Fund, börsen­gehandelter Fonds. Meist bildet er einen Index ab.

Kupon

Die regel­mäßige Zins­zahlung auf eine Anleihe wird auch Kupon genannt.

Kurs­wert

Der Preis einer Anleihe wird in Prozent vom Nenn­wert angegeben.

Modifizierte Duration

Die modifizierte Duration ist eine Kenn­zahl zum Zins­änderungs­risiko. Sie gibt an, wie stark der Preis des Rentenfonds sinkt, wenn der Zins um 1 Prozent­punkt steigt – und umge­kehrt. Beispiel: Beträgt die modifizierte Duration 7 Prozent, dann fällt der Kurs des Fonds bei einem Zins­anstieg von 1 Prozent­punkt um zirka 7 Prozent.

Nenn­wert

Der Nenn­wert ist der Betrag, auf den die Anleihe lautet. Auf diesen Betrag werden die Zinsen berechnet.

Rating

Das Rating gibt an, wie kreditwürdig ein Schuldner ist, fest­gestellt durch Rating­agenturen wie Stan­dard & Poor’s oder Moody’s. Gute Noten werden auch als Investment Grade bezeichnet.

Rendite

Die Rendite einer Anleihe ergibt sich aus dem Kauf­preis, dem Kupon, der Lauf­zeit und dem Rück­gabepreis. Sie ist veränderlich. Wenn ein Anleger eine Anleihe bis zur Fälligkeit hält, bekommt er die Rendite, die zum Zeit­punkt des Kaufs ausgewiesen war.

Rentenfonds

Ein Rentenfonds ist ein Fonds, der Anleihen kauft. Anleihen heißen auch Renten­papiere, daher der Name.

Zins

Der Zins enthält einen Ausgleich für das Risiko der Anleihe. Zudem schafft der Zins einen Ausgleich für die erwartete Inflation und spiegelt wider, wie gut die Anleihe verkauft werden kann.

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