Zur Frage, ob das Finanzamt Rentenbeiträge voll als Werbungskosten anerkennen muss, erhalten Berufstätige keinen vorläufigen Steuerbescheid mehr. Das Bundesfinanzministerium hat diesen Punkt gestrichen. Weiter offen bleibt dagegen der Abzug aller seit 2005 gezahlten Vorsorgeaufwendungen (Schreiben IV A 3 - S 0338/07/10010).

Arbeitnehmer können von Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung, in Versorgungswerke, Alterskassen und Rürup-Verträge dieses Jahr 66 Prozent als Sonderausgaben absetzen, maximal 20 000/40 000 Euro (Alleinstehende/Ehepaare). Für Policen wie Arbeitslosen- und Krankenversicherungen erhalten die meisten einen Höchstbetrag von 1 500 Euro. Vor Gericht wird um höhere Beträge gestritten. Die Finanzämter erteilen Steuerbescheide zu diesen Vorsorgeaufwendungen deshalb vorläufig.

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