Renten und Pensionen

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Planung. Sie wollen früher in Rente gehen? Prüfen Sie in den Jahres­mitteilungen, die Sie von den Trägern Ihrer Alters­vorsorge erhalten, wie viel Rente oder Pension Sie erwarten können. Ziehen Sie davon die Steuern, Kranken- und Pflege­versicherungs­beiträge ab, die Sie als Rentner zahlen müssen. Über­schlagen Sie, ob Sie vom Rest leben können.

Rechner. Schätzen Sie im Internet ab, wie viel Steuern Sie zahlen, wenn Sie früher in Rente gehen.

Beratung. Nutzen Sie die Beratungs­angebote der Deutschen Renten­versicherung Bund und fragen Sie die anderen Träger der Alters­vorsorge nach der Höhe Ihrer Alters­bezüge.

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Profilbild Stiftung_Warentest am 16.04.2014 um 11:27 Uhr
Riester-Förderung oder Betriebliche Altersvorsorge

@Stirnhirn: Wie gesagt, bitte lesen auch Sie unseren Bericht zum, Vergleich der staatlichen Förderungen. Die betriebliche Riester-Förderung ist auch nicht ohne Nachteile. Die betriebliche Veranlassung des Vertrages führt für im Alter gesetzlich Krankenversicherte dazu, dass diese auf die Rente aus der betrieblichen Altersvorsorge Kassenbeiträge zahlen. Beim privaten Riester-Vertrag fallen für diesen Kreis keine Kassenbeiträge im Ruhestand an. (maa)

Profilbild Stiftung_Warentest am 16.04.2014 um 11:22 Uhr
Für wen lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge

@connie2000: Es stimmt, dass nicht für jeden die betriebliche Altersvorsorge die erste Wahl darstellt. In Finanztest 06/13 finden Sie unsere Berechnungen zum Vergleich der Riester-Rente mit der betrieblichen Rente. In unserem Beispielsfall lag die Riester-Förderung vorn, wenn man sich die garantierten Renten angesehen hat. Wenn der Arbeitnehmer aber die Beiträge zur Entgeltumwandlung nicht allein trägt, schneidet die Betriebliche Altersvorsorge besser ab: www.test.de / Suche / Riester-Rente und Betriebsrente. (maa)

Stirnhirn am 04.04.2014 um 23:32 Uhr
Überlegungen eines Arbeitgebers

Ich bin Arbeitgeber und habe mich entschieden, meinen Mitarbeitern einen Zuschuss zu einer Riester-Rente zu geben.
Bei der Betriebsrente geht mir zuviel an meinen Arbietnehmern vorbei.
Der gesetzlich Krankenversicherte zahlt in der Rente ca. 18 % Sozialabgaben. Ferner erfordert die sogenannte Bruttoentgeltumwandlung auch, daß man die Betriebsrente in voller Höhe versteuert (also nicht nur mit dem Ertragsanteil) wird. Das sind dann gut ca. 40 % Abzüge.

Versicherung und Vermittler (Abschlußprovision) greifen mindestens weitere ca. 10 % ab.
Warum soll ich einen Zuschuss zur Betriebsrente geben, wenn der doch zu 50 % nicht beim Arbeitnehmer landet, sondern beim Staat (Steuer) , Krankenkasse und Versicherung.
Ich will aber meinen Arbeitnehmern eine Altersvorsorge ermöglichen und nicht den Staat, Krankenkasse und Versicherung mästen.
Außerdem bestehen für den Arbeitgeber bei der Betriebsrente erhebliche Haftungsrisiken, auf die ich im einzelnen an dieser Stelle nicht eingehen wil

connie2000 am 02.04.2014 um 21:53 Uhr
Vorsicht bei der Betriebsrente

Von Betriebsrenten rate ich für gesetzlich Krankenversicherte und wenn der Arbeitgeber nicht mehr als zu ca. 30 % mitfinanziert ab:
in der Rente gehen ca. 40 % gehen insges. für Steuern und Sozialabgaben ab.
Die Einzahlungen für die Betriebsrente landen im Endeffekt nicht nur beim Rentner (etwa 50 %), sondern die restlichen ca. 50 % landen beim Staat (Steuer), Krankenkasse und der Versicherung bzw. Vertriebsorganen.
Da man mit der sog. Bruttoentgeltumwandlung auch seine gesetzliche Rente reduziert hat und man auch heutzutage Zeiten der Arbeitslosigkeit einkalkulieren muß, rate ich dringend nach anderen Altersvorsorgemöglichkeiten Ausschau zu halten.