Rente mit 63 Meldung

Nach der Geburt rechnet die Renten­versicherung Kinder­erziehungs­zeiten an.

Mutter­schutz­zeiten zählen bei der Warte­zeit zur abschlags­freien Rente mit 63 Jahren nicht mit. Anders als Zeiten, in denen Beschäftigte Krankengeld beziehen, rechnet die Renten­versicherung die sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt eines Kindes nicht auf die erforderlichen 45 Jahre an. Hintergrund: Versicherte, die früher in Rente gehen wollen, müssen mindestens auf 45 Beitrags­jahre kommen. Tatsäch­lich geht Müttern während der Mutter­schutz­frist vor der Geburt aber höchs­tens ein Monat anrechen­barer Zeit verloren. Denn die Rentenkasse erkennt jeden Monat an, an dem Beschäftigte mindestens einen Tag beitrags­pflichtig gearbeitet haben. Der Mutter­schutz nach der Geburt gilt zwar komplett nicht. Hier greife aber die Berück­sichtigungs­zeit wegen Kinder­erziehung, sagt Dirk Manthey von der Renten­versicherung Bund. Diese wiederum werde auf die Warte­zeit von 45 Jahren ange­rechnet.

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