Frührente

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 25.07.2022 um 15:07 Uhr
Abschläge bei Teilrente mit 63

@Lampensepp: Es stimmt nicht, dass die Riester-Rente zeitgleich mit der Auszahlung aus der gesetzlichen Rentenversicherung stattfinden muss. Bitte lesen Sie dazu den folgenden Artikel:
www.test.de/Riester-Rente-Bezug-schon-vor-Renteneintritt-moeglich-5093850-0
Und auch unter den Betriebsrenten finden Sie Vertragsbedingungen, die eine frühere Rentenauszahlung ermöglichen. Schauen Sie bitte in Ihrem Vertrag nach, was dort dazu steht.
Bevor Sie eine Teil-Frührente beantragen, lassen Sie sich bitte individuell dazu beraten, was das für Auswirkungen auf den Rentenanspruch allgemein hat. Bitte berücksichtigen Sie, dass ein Wechsel von einer (Teil-) Frührente auf eine andere Rentenart, wie zum Beispiel die abschlagfreie Rente für besonders langjährig Versicherte nicht möglich ist.
Beantragen Sie eine Teil- Frührente, beträgt der Abschlag pro Monat vorzeitiger Inanspruchnahme 0,3 Prozent des Anteils der von der vollen Altersrente früher ausgezahlt wird.
Unsere Tipps zur Planung der Auszahlphase aus einem Riester-Vertrag, auch unter steuerlichen Gesichtspunkten, finden Sie hier:
www.test.de/Riester-Auszahlung-im-Steuercheck-Viele-Auszahlformen-grosse-Unterschiede-4988947-0

Lampensepp am 24.07.2022 um 16:43 Uhr
Abschläge bei Teilrente mit 63

Wie verhält es sich mit den Rentenabschlägen bei Renteneintritt mit 63 Jahren (Frührente mit Abschlägen) als (freiwillige) Teilrente, also z.B. mit nur 50% oder 20% der zustehenden Rente. Bei 100% Rente wären die Abschläge 14,4% bei Renteneintritt mit 63 statt 67. Wie verhält es sich bei einem Teilrentenbezug über ein Jahr oder bis 67?
Hintergrund der Frage ist folgender: viele Zusatzabsicherungen (Riester, Arbeitgeber vom Bruttogehalt, Betriebsrente etc.) sind an den "offiziellen" Rentenbeginn gekoppelt, müssen aber voll versteuert werden (mit Ausnahmen). Oftmals könnte ein größerer Teil der Absicherung in einem Posten ausbezahlt werden. Steuertechnisch (ggf. auch bzgl. Sozialabgaben) wäre es da interessant mit einer Teilrente zu starten und sich parallel möglichst hohe Beträge aus den zusätzlichen Absicherungen Auszahlen zu lassen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 21.06.2022 um 17:14 Uhr
Wertguthaben Weihnachtsgeld oder Jubiläumsgelder

@mannikr: Wir haben zu dieser Rechtsfrage noch nicht berichtet, daher kann ich Ihnen mit keiner detaillierten Antwort dienen, welche (unterschiedlichen) Regelungen es dazu gibt und wo diese angewendet werden. Tipp: Wenden Sie sich an Ihren Betriebsrat, um zu erfahren, wie das in Ihrem Betrieb gehandhabt wird. Wollen Sie die betriebliche Regel prüfen lassen, können Sie sich an Ihre Gewerkschaft wenden.
Allgemein lässt sich sagen, dass der Katalog der Leistungen, den Sie während der Freistellungsphase von der Arbeitgeberin bekommen, der Wertguthaben-Vereinbarung zu entnehmen ist. Auch in der Betriebsvereinbarung sowie der tariflichen Vereinbarung gibt es evtl. dazu eine Regelung. Eine andere Frage ist, ob die dort getroffenen Regelungen alle wirksam sind. Das klären Sie wiederum in der individuellen Beratung, sei es bei der Gewerkschaft oder beim Fachanwalt für das Arbeitsrecht.

mannikr am 20.06.2022 um 19:48 Uhr
Wertguthaben

Zum Wertguthaben im akutellen Heft hätte ich mal eine Frage.
Man ist ja in dieser Zeit wo man das Wertguthaben nutzt (als vorgezogene Rente) ja noch Mitarbeiter seiner Firma.
Wie sieht es denn in der Zeit mit Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld oder sonstigen einmaligen Zulagen zb Coronageld, Jubiläumsgelder oder ähnlichem aus?
Ebenso die Frage, auch wenn ich sie mir fast selbst beantworten kann, mit Urlaubsanspruch aus in dem Sinne, das man ganz normalen bezahlten Urlaub bekommt, der dann nicht vom Wertguthaben abgebucht/ausbezhalt wird.

JJT2604 am 20.06.2022 um 15:30 Uhr
Auch die Versicherungsämter helfen weiter

Auch die ortsansässigen Versicherungsämter der Stadtverwaltungen helfen weiter. Sei es für eine Beratung oder auch bei der Beantragung der Renten jeglicher Art stehen sie mit Rat und Tag zur Seite.
Bitte weisen Sie in Zukunft in Ihren Ratgebern auch darauf hin.
Zumal viele Bürger*innen immer noch froh sind, wenn ihnen persönlich geholfen werden kann, nicht nur online und per Telefon oder neuerdings per Videochat.