Tipps

  • Auswahl. Entscheiden Sie sich mindestens für ein „gutes“, besser für ein „sehr gutes“ Angebot. Diese Tarife sind kostengünstig, lassen gute Überschüsse erwarten und die Unterlagen sind verständlich.
  • Bedarf. Der Kauf einer Rente ist für Sie sinnvoll, wenn Ihr Grundbedarf für Miete, Heizung, Lebensmittel, Kleidung und sonstige Fixkosten noch nicht aus anderen lebenslangen Einkommensquellen gesichert ist.
  • Sicherheit. Eine klassische Sofortrente mit Garantiezins ist sehr sicher. Geht der Versicherer pleite, zahlt die Auffanggesellschaft Protektor weiter mindestens die Garantierente und die fest zugeteilten Überschüsse aus.
  • Rentenhöhe. Über die Höhe der Sofortrente entscheidet die Summe, die Sie einzahlen, der Anbieter, den Sie auswählen, Ihr Alter und Geschlecht. Frauen erhalten weniger Rente für ihr Geld als Männer. Sie leben meist länger. Je älter ein Kunde bei Rentenbeginn ist, desto höher fällt seine Rente für das gleiche Geld aus.
  • Vertragsart. Sie legen im Vertrag mit dem Versicherer fest, wann Sie an Überschüssen beteiligt werden. Davon hängt der Rentenverlauf ab, also ob die Rente eher gleichmäßig hoch ist oder niedriger beginnt und langsam ansteigt. In der Regel haben Sie mehrere Möglichkeiten. Sie können die gewünschte Variante im Antrag ankreuzen. Gibt es keine Wahl, sollten Sie klären, um welche Form der Überschussbeteiligung es sich handelt, bevor Sie unterschreiben.

Überschussbeteiligung Varianten

  1. Garantierente. Finanztest empfiehlt eine Variante, die mit der Garantierente beginnt und durch Überschüsse steigt. Sie stellen damit sicher, dass die Rente über die gesamte Vertragslaufzeit nicht sinken kann.
  2. Hohe Anfangsrente. Für sie sollten Sie sich eher nicht entscheiden. Hier verteilt der Versicherer die erwarteten Überschüsse rechnerisch gleichmäßig über die Laufzeit. Die Rente soll immer gleich hoch bleiben. Nachteil: Durch die Inflation verlieren Sie über die Zeit an Kaufkraft. Zudem riskieren Sie Rentenkürzungen, wenn erwartete Überschüsse ausfallen.
  3. Mischform. Eine Mischform mit etwas höherer Anfangsrente und geringeren Steigerungen, kann für Sie interessant sein, wenn Sie lieber schneller von Ihrem Geld profitieren möchten. Zwar steigt der garantierte Teil Ihrer Rente im Laufe der Jahre langsamer an als bei der ersten Variante, dafür ist die Anfangsrente höher. Schwankungen in der Rentenhöhe sind möglich.

Todesfallleistungen

  • Rentengarantie. Einzahlungen in eine private Rentenversicherung sind für Ihre Erben verloren, sobald Sie sterben. Sie können aber mit dem Versicherer Rentengarantiezeiten vereinbaren. Üblich sind 5 bis maximal 20 Jahre ab Rentenbeginn. Im Ernstfall zahlt das Unternehmen die Rente dann mindestens bis zum Ende dieser Frist weiter an Ihre Erben aus. Allerdings ist diese Garantie recht teuer.
  • Beitragsrückgewähr. Alternativ können Sie auch eine Beitragsrückgewähr vereinbaren. Ihr Restguthaben fällt im Todesfall an Ihre Erben. Auch diese Leistung kostet Rente.
  • Option auf Kapitalzahlung. Haben Sie eine längere Rentengarantiezeit oder eine Beitragsrückgewähr vereinbart, gewähren die meisten Versicherer im Test dem Kunden eine Auszahlung dieser Todesfallleistungen auf Wunsch auch selbst. Meist endet der Vertrag danach. Eine Sofortrente ohne Todesfallleistung bietet dem Versicherten aber immer die höchste Rente.

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