Rente Special

Selbst wenn es bis zur Rente nur noch wenige Jahre sind, gibt es auch dann noch Entscheidungs­spielraum für den besten Weg in den Ruhe­stand. Doch wichtige Fragen sind zu klären: Wann soll die Rente beginnen? Reicht das Geld auch für einen vorzeitigen Ruhe­stand? Finanztest gibt Antworten auf die entscheidende Fragen angehender Rentner. Mit dem großen „Rentenfahr­plan“ gelingt die Planung der optimalen Rente. Ausführ­lich erklärt wird auch der neue Renner „abschlags­freie Rente mit 63“.

Kompletten Artikel freischalten

SpecialRenteFinanztest 07/2015
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 9 Seiten).

Das bietet Ihnen das große Renten-Special

  • Wert­volle Informationen zur Klärung der Frage „Wann ist der richtige Zeit­punkt für Ihre Rente?“
  • Einen „Fahr­plan für den Ruhe­stand“ der auch zeigt, wie Sie Ihre Vorsorge optimal nutzen.
  • Details zu den Rentenformen: Rente mit 63 – mit und ohne Abschlag, Rente für Schwerbehinderte, Rente für Frauen, Rente für Arbeits­lose – und die Alters­teil­zeit.
  • Hilfen und Anleitungen zu Klärung der Frage „Kann ich mir einen vorgezogenen Ruhe­stand leisten?“
  • Ausführ­liche Informationen zu Steuern und Sozial­abgaben. So finden Sie heraus, was Ihnen am Ende in der Rente tatsäch­lich netto bleibt.

Verbesserung für viele – Rente ohne Abschlag

Die Rente optimieren – das geht auch noch kurz vor dem Ruhe­stand. Die vor einem Jahr einge­führte Rente mit 63 brachte vielen unver­hofft einen vorgezogenen Ruhe­stand ohne Abschlag, voraus­gesetzt sie kommen auf mindestens 45 Versicherungs­jahre. Bis Ende Juni 2014 war das nicht möglich. Vielmehr galt ein Abschlag von 0,3 Prozent für jeden Renten-Monat vor der Regel­alters­grenze. Seit Juli 2014 haben sich die Bedingungen entscheidend verbessert: Die Frührente nach 45 Versicherungs­jahren gibt es ohne Abschlag.

Angehende Rentner: Entscheidungs­spielraum nutzen

Wer nur auf 35 Versicherungs­jahre kommt, kann zwar auch früher in Rente. Allerdings nur mit den 0,3 Prozent weniger pro vorgezogenen Monat. Doch wer in seiner aktiven Zeit ein gutes Finanz­polster aufbauen konnte, hat bei Renten­beginn Entscheidungs­spielraum, kann sich einen Vorruhestand mit Abschlägen leisten und die richtigen Weichen für seinen Ruhe­stand stellen. Dies gilt sowohl für die gesetzliche Rente als auch für die betriebliche Alters­vorsorge und die Riester-Rente. Bei jeder dieser drei Renten­arten gibt es Stell­schrauben. Der Frührentner kann mehrere Wahl­möglich­keiten nutzen:

  • Bei der gesetzlichen Rente kann er den Abschlag für den vorgezogenen Renten­beginn ausgleichen.
  • Bei der betrieblichen Alters­versorgung kann der Rentner zwischen Rente und Kapital­auszahlung wählen.
  • Und bei der Riester-Rente kann er entscheiden, ob er eine monatliche Rente oder die Tilgung seines Immobiliendarlehens will.

An den Stell­schrauben drehen

Es ist derzeit güns­tiger, einen Abschlag bei der vorgezogenen gesetzlichen Rente durch eine Einmalzahlung an die Rentenkasse auszugleichen als sich für den gleichen Betrag eine private Sofortrente zu kaufen. Bei der Betriebs­rente gibt es verschiedene Auszahl­varianten: eine lebens­lange Rente, eine einmalige Kapital­auszahlung oder eine Kombination aus beiden. Längst nicht alle Betriebs­rentner haben die Wahl zwischen diesen drei Varianten. Sie müssen die nehmen, die der Arbeit­geber anbietet. Andere aber haben die Wahl. Vor der Entscheidung müssen sie sich jedoch über ihre weitere Finanz­planung im Klaren sein. Spätere Korrekturen können teuer werden: Wer sich jetzt für eine Kapital­auszahlung entscheidet und sich später doch noch über­legt, das Geld oder einen Teil in eine private Renten­versicherung gegen Einmalbeitrag zu investieren, träfe eine unglück­liche Wahl. So hoch wie die Betriebs­rente ist die Rente aus einer jetzt neu abge­schlossenen privaten Renten­versicherung sicher nicht.

Steuern und Beiträge schmälern die Rente

Auch Rentner müssen Steuern zahlen, ebenso Beiträge zur Kranken- und Pflege­versicherung. Je später die gesetzliche Rente beginnt, desto weniger ist davon steuerfrei. Bei der abschlags­freien Rente ab 63 sollten angehende Rentner rechnen. Arbeiten sie länger, haben sie zwar mehr Rente, aber auch höhere Steuern – unter Umständen bleibt ihnen sogar nicht viel mehr, als wenn Sie früher gehen. Auf die Nettorente kommt es an!

Jetzt freischalten

SpecialRenteFinanztest 07/2015
1,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 9 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7 € pro Monat oder 50 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 11 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 59 Nutzer finden das hilfreich.