Heiratet ein Paar, um einen gemeinsamen Namen tragen zu können, hat die Frau Anspruch auf Hinterbliebenenrente, wenn ihr Mann wenige Monate nach der Hochzeit stirbt. Dies hat das Bundessozialgericht entschieden (Az. B 13 R 101/08 R). Normalerweise gibt es keine Hinterbliebenenrente, wenn ein Partner nach weniger als einem Jahr Ehe stirbt. In diesem Fall habe es sich aber nicht um eine „Versorgungsehe“ gehandelt, so das Gericht. Der Hauptgrund für die Ehe sei der Wunsch nach einem gemeinsamen Namen gewesen. Das Paar war schon vor der Hochzeit 40 Jahre zusammen und hatte gemeinsam mehrere Gaststätten betrieben.

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