Reno­vieren und Arten­schutz Meldung

Fleder­maus am Haus. Sie hat ein Recht auf Wohnen auch nach der Sanierung.

Herbst­zeit, viele Tiere verziehen sich in ihre Winterquartiere fern der Wohn­häuser. Wer jetzt ein Gebäude außen saniert oder den Dach­stuhl umbaut, muss sich um das Wohl dieser tierischen Untermieter nicht sorgen. Was viele nicht wissen: Bei Baumaß­nahmen ist der Arten­schutz zu berück­sichtigen. Am meisten betroffen sind einige heimische Fleder­maus­arten, darunter gefähr­dete wie Breitflügel- und Zwerg­fleder­maus. Auch Vögel wie Mauersegler, Sperling, Mehl­schwalbe leben in Nischen oder Hohlräumen in Dach und Fassade. Broschüren geben Auskunft darüber, wie zum Beispiel neue Nist­kästen Fledermäusen oder Mauerseg­lern auch nach dem Reno­vieren Lebens­raum bieten können. Wer neu baut, kann den Arten­schutz gleich mitplanen. Unter Dachkanten und an Giebeln lassen sich so dezent geeignete Einfluglöcher integrieren. Online bieten etwa die Baubehörden Hamburg und Berlin Anleitungen. Der Bund für Umwelt und Natur­schutz Nieder­sachsen veröffent­lichte unter artenschutz-am-bau.de einen Leitfaden.

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