Reits versus offene Immobilienfonds

Reits und offene Immobilienfonds gelten als Konkurrenten. Dabei richten sie sich an ­verschiedene Zielgruppen.

Reits betreiben ein ähnliches Geschäft wie offene Immobilienfonds: Sie kaufen Immobilien und erzielen Erträge mit deren Betrieb oder Verwaltung. Es gibt aber zwei wesentliche Unterschiede.

  • Reits spezialisieren sich:

Ein Reit kann nur Büros kaufen oder sich auf Einzelhandelsimmobilien oder Hotels konzentrieren. Investoren können sich so gezielt den Reit herauspicken, dessen Geschäft ihnen jeweils am meisten Erfolg verspricht. Offene Immobilienfonds müssen das Geld ihrer Anleger dagegen breit streuen. Ihre Anteilseigner, in der Regel private Anleger, wollen ja gerade eine risikoarme Mischung von Immobilien haben.

  • Kurse von Reits schwanken stärker:

Der Aktienkurs eines Reits wird an der Börse bestimmt. Er hängt natürlich ab von dem Vermögen des Reits, von der Entwicklung der Branche, aber auch von der Stimmung an der Börse.

Offene Immobilienfonds lassen ihr Immobilienvermögen durch unabhängige Sachverständige bestimmen. Diese ermitteln die Werte nach den Erträgen, die die Immobilie auf längere Sicht einbringt. Das glättet Kursschwankungen.

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