Glossar

Stoßdämpfung: Bei einem Sturz oder wenn das Pferd austritt, wirken enorme Kräfte auf den Kopf ein. Der Helm muss den Stoß abfangen und auf ein ungefährliches Maß abschwächen – je mehr, desto besser. Im Test wurden zwei Situationen simuliert: Erstens der Fall aus 1,50 Metern Höhe auf einen flachen Untergrund (Straße, Feldwege, Reitplatz), zweitens der Aufprall auf eine harte Kante (Steine, Wurzeln).

Durchdringung: Spitze Gegenstände wie Äste oder Steine und punktförmige Belastungen (Sturz auf einen Zaun) dürfen nicht bis zum Kopf durchdringen.

Durchbiegung des Schirms: Nase, Mund und Hals könnten durch einen harten, unflexiblen Schirm verletzt werden. Die Norm fordert daher mindestens sechs Millimeter Durchbiegung.

Seitensteifigkeit: Gerät der Reiter beim Sturz unters Pferd, muss der Helm viel Druck aushalten können. Je mehr Kraft nötig ist, um ihn seitlich zusammenzudrücken, umso robuster ist er.

Abstreifsicherheit: Egal, was passiert: Der Helm muss fest auf dem Kopf sitzen bleiben, darf nicht verrutschen oder sich gar ganz lösen. Überprüft haben wir das mit einem 10-Kilogramm-Gewicht, das einmal vorn und einmal hinten am Helm zieht.

Riemen und Verschluss: Sie dürfen bei ruckartiger Belastung nicht reißen oder sich zu sehr ausdehnen, weder kurzfristig noch auf Dauer. Zehn Kilo aus 60 Zentimetern Höhe hielten alle aus.

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