Reisewasserkocher von Aldi Für die Teatime unterwegs

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Reisewasserkocher von Aldi - Für die Teatime unterwegs
Wasserkocher Studio RWK 2012 von Aldi (Süd)

In englischen Hotels ist der Wasserkocher im Zimmer Standard. Woanders eher selten. Mit einem Minikocher im Gepäck gibt’s heißes Tee- oder Kaffeewasser überall dort, wo eine Steckdose ist. Das schaffen manche Geräte ab zehn Euro – wie ein Kocher von Aldi (Süd) beweist.

Der Miniwasserkocher ist praktisch auf Reisen

Manch einer wird erst nach einem Kaffee richtig wach, auch im Urlaub. Und andere brauchen nach der anstrengenden Wanderung am Nachmittag unbedingt eine Tasse Instantsuppe. Gut, wenn sich der Urlauber im Ferienhotel dann heißes Wasser auf dem Zimmer zubereiten kann. Mit einem kleinen Reisewasserkocher ist das kein Problem. Der braucht wenig Platz im Koffer, nur eine Steckdose und ist nicht teuer. Bei Aldi (Süd) gab es Ende Mai einen für 10 Euro inklusive zweier Kunststoffbecher. Sein Name: Studio RWK 2012. Die Tester haben ihn exemplarisch unter die Lupe genommen.

Vier Tassen Wasser kochen in dreieinhalb Minuten

Von einem Heißwasserbereiter für unterwegs sollten Reisende nicht viel erwarten. Das Aldi-Modell bringt maximal 0,5 Liter Wasser zum Sieden, ausreichend für etwa vier kleine oder zwei bis drei große Tassen Kaffee. Der Deckel ist fest montiert und es gibt keinen Kalkfilter – genauso wenig wie einen Sockel, um den Wasserbehälter ohne Kabel zu transportieren. Zudem ist beim Betrieb erholungsfördernde Gelassenheit gefragt: Mit maximal 1 100 Watt siedet ein halber Liter Wasser erst nach dreieinhalb Minuten. Bis das Gerät automatisch abschaltet, sind mehr als vier Minuten vergangen. Dafür hält sich der Stromverbrauch mit knapp 60 Wattstunden für den halben Liter in durchschnittlichen Grenzen. Große Wasserkocher brauchen kaum weniger. Dafür sind sie fixer. Der Silvercrest-Wasserkocher von Lidl für 20 Euro zum Beispiel – ebenfalls Ende Mai im Angebot – benötigt für die gleiche Menge Wasser etwa 40 Prozent weniger Zeit.

Es fehlt der Ausschalter

Bleibt die Frage, wie sich der Wasserkocher bedienen lässt und wie sicher er ist. Wasser einfüllen, Stecker in die Steckdose und Einschaltknopf drücken geht problemlos. Ist aus Versehen kein Wasser drin, schaltet sich der Aldi-Reisekocher automatisch ab, so wie es sein soll. Das nennt sich Trockengehschutz. Auch wenn das Wasser kocht, stellt sich das Gerät von allein ab. Per Hand lässt es sich aber nur auf Umwegen ausschalten. Es fehlt der Ausschalter. Will der Urlauber das Erhitzen abbrechen, muss er den Netzstecker ziehen. Das ist nicht weiter schlimm, kann aber ungeahnte Folgen haben. Wer nach dem Ausgießen des Wassers wieder den Stecker in die Steckdose steckt und Wasser einfüllt, setzt das Gerät damit automatisch in Gang – ob er will oder nicht. In der Gebrauchsanleitung steht das so leider nicht. Also aufgepasst: Ziehen Sie nach jedem Benutzen sicherheitshalber den Netzstecker!

Fazit: Praktisch für unterwegs, aber langsam

Ein Reisewasserkocher wie der Studio RWK 2012 von Aldi (Süd) ist praktisch für unterwegs, braucht aber lange. Außerdem lässt er sich unbeabsichtigt in Betrieb setzen, wenn der Stecker in der Steckdose bleibt. Für den täglichen Einsatz daheim ist deshalb ein herkömmlicher großer Wasserkocher besser geeignet und auch sicherer. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Themenseite Wasserkocher.

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melanie_schwarz am 15.06.2012 um 20:52 Uhr

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