Tipps

  • Sport. Wenn Sie an organisierten Sportveranstaltungen wie etwa Tauchen teilnehmen wollen, sollten Sie vorher unbedingt überprüfen, ob der Versicherer Ihrer Wahl auch dafür Schutz gewährt.
  • Behandlung. Steht eine teure Behandlung an, sollten Sie sich nach Möglichkeit die Übernahme der Kosten von Ihrer Versicherung zuvor per Fax bestätigen lassen.
  • Transportunfähig. Müssen Sie wegen einer Krankheit länger als geplant am Urlaubsort bleiben, verlängert sich der Versicherungsschutz bei den meisten Gesellschaften automatisch um 90 Tage. Bei einigen Unternehmen allerdings ist die Frist deutlich kürzer.
  • Kündigung. Die Jahresverträge enden nicht automatisch. Wenn Sie den Schutz nicht mehr brauchen, müssen Sie Ihre Versicherung rechtzeitig kündigen. Je nach Versicherung muss das Schreiben ein oder drei Monate vor Ablauf des aktuellen Vertrages bei der Gesellschaft sein.
  • Auslandskrankenschein. Wenn Sie nur mit dem Schutz Ihrer gesetzlichen Krankenkasse verreisen, sollten Sie sich vor Reisebeginn eine Anspruchsbestätigung für die Versorgung in Ihrem Urlaubsland besorgen. Diese können Sie vor Ort – in den meisten Ländern bei den Gesundheitsbehörden – in einen Auslandskrankenschein umtauschen.
  • Freie Arztwahl. Manche Ärzte weigern sich, den Auslandskrankenschein zu akzeptieren. Wenn Sie keinen anderen Arzt aufsuchen möchten, müssen Sie zunächst selbst bezahlen. Das Geld können Sie sich später von der Kasse erstatten lassen. Sie ersetzt aber nur Kosten in Höhe des deutschen Kassensatzes. Wenn der ausländische Arzt mehr kassiert hat, bleiben Sie auf der Differenz sitzen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2244 Nutzer finden das hilfreich.