Reise­versicherung Meldung

Rund 6 500 Euro muss der Reise­versicherer ADAC einem Kunden zahlen, der nach einem Knochenbruch seine Kreuz­fahrt abbrach. Das entschied das Land­gericht Düssel­dorf (Az. 11 O 40/12).

Der Mann besaß die ADAC–Visa–Gold­karte, eine Kreditkarte mit Reiser­ücktritts- und Reise­abbruch­schutz. Er hatte mit seiner Ehefrau für vier Wochen eine Kreuz­fahrt zum Pauschal­preis von knapp 13 000 Euro gebucht. Nach zwei Wochen brach er sich beim Land­gang auf der Insel Barbados das Sprunggelenk und musste operiert werden. Das Ehepaar flog deshalb vorzeitig zurück.

Der ADAC über­nahm die Mehr­kosten für den Rück­flug, wollte aber nicht die Kosten für die nicht in Anspruch genom­menen Tage auf dem Schiff tragen: Die Reise sei bereits angetreten gewesen und die Erstattung in solchen Fällen laut Bedingungen ausgeschlossen. Der Urlauber klagte und bekam Recht.

Tipp: Einen Test von Reiser­ücktritts- und -abbruch­versicherungen finden Sie unter www.test.de/reiseruecktritt im Netz.

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