Reiser­ücktritts­versicherung Vergleich Wer zahlt auch bei Corona?

Reiser­ücktritts­versicherung Vergleich - Wer zahlt auch bei Corona?
Fernweh. Wenn Urlaubs­pläne platzen, kommt die Reiser­ücktritts­versicherung oft zumindest für die Kosten auf. © Getty Images / Dave and Les Jacobs / Blend Images LLC

Wer eine Reise wegen Krankheit kurz­fristig absagt, zahlt oft hohe Storno­kosten. Reise­rück­tritts­versicherungen kommen dafür auf – bei Covid-19 meist einge­schränkt.

Reiser­ücktritts­versicherung Vergleich Testergebnisse für 130 Reiser­ück­tritts­ver­sicherungen

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Die beste Reiser­ücktritts­versicherung finden

Welche Police für wen die beste ist, hängt von Alter, Absicherungs­wunsch und Reise­preis ab. Wir haben insgesamt 130 Tarife untersucht, unser Test umfasst alle namhaften Versicherer von Allianz über Ergo und HanseMerkur bis Würzburger und Zurich. 104 Voll­schutz­tarife für Singles und Familien haben eine Note bekommen. Sie bieten alle­samt eine – von uns empfohlene – Kombination aus Reiser­ücktritts- und Reise­abbruch­versicherung.

Vier Versicherer mit sehr guten Angeboten

Versichern lassen sich einzelne Reisen oder alle Reisen in einem Jahr bis zu einem fest­gelegten Reise­preis (Jahres­vertrag). Es gibt Angebote ohne, mit und mit einge­schränkter Selbst­beteiligung. Ein 55-jähriger Single, der eine Reise für 1 000 Euro bucht, bekommt zum Beispiel für 51 Euro eine sehr gute Reiser­ücktritts­versicherung. Insgesamt vier Versicherer bekamen für einzelne ihrer Angebote die Note Sehr gut. Ein Versicherer schneidet mit fast allen Produkten mangelhaft ab.

Tipp: Wenn Sie mehrere Reisen im Jahr planen oder die Reise mehr als 3 000 Euro kostet, lohnt sich ein Jahres­vertrag.

Reiser­ücktritts­versicherungen – das bietet unser Vergleich

  • Tarife vergleichen. Mit wenigen Klicks können Sie aus insgesamt 130 Tarifen ihren individuellen Testsieger heraus­filtern. Wir empfehlen eine Kombination aus Reiser­ücktritts- und Reise­abbruch­versicherung, ohne Selbst­beteiligung. Unsere Tabelle lässt sich filtern nach Angeboten für Singles und Familien, und Sie können sich die Test­ergeb­nisse nach dem Kriterium „Einzel­reise“ oder „Jahres­vertrag“ anzeigen lassen.
  • Corona-Check machen. Unsere Tabelle zeigt außerdem, ob Reise­absagen aus Pandemiegründen versichert sind, welche Tarife auch im Falle einer Quarantäne leisten, und ob auch ein positiver PCR-Test als Rück­tritts­grund anerkannt wird. Bei einigen Anbietern können sie diese Leistungen als Zusatz­schutz kaufen.
  • Guten Vertrag erkennen. Anhand unserer Check­liste können Sie bestehende Verträge prüfen und fest­stellen, ob sich ein Wechsel der Police empfiehlt.
  • Heft-Artikel downloaden. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf den Testbe­richt aus Finanztest 1/2022.

Was ist in der Reiser­ücktritts­versicherung versichert?

Bei welchen Ereig­nissen ein Versicherer zahlt, steht im Klein­gedruckten. Neben schwerer Krankheit, Unfall und Tod von Angehörigen zählen zu den versicherten Gründen oft Komplikationen bei der Schwangerschaft, zudem Arbeits­platz­verlust oder -wechsel, Kurz­arbeit und Eigentums­schäden wie ein Brand im ­eigenen Haus. Die Versicherung umfasst in der Regel auch „Risik­opersonen“, das sind nahe Angehörige oder Mitreisende.

Reiser­ücktritts­versicherung im Test: Schutz bei Corona?

Wer seinen Urlaub pandemiebe­dingt absagen oder abbrechen muss, profitiert von einem Corona-Zusatz­schutz. Dieses Thema hand­haben die Versicherer ganz unterschiedlich. Bei den einen ist eine Covid-19-Erkrankung in Folge einer Pandemie als Grund für einen Rück­tritt oder eine ungeplante Verlängerung des Aufenthalts abge­deckt, die anderen verlangen dafür eine kosten­pflichtige Zusatz­police. Das gleiche gilt für Quarantäne oder positiven PCR-Test. Die sind teil­weise gar nicht abge­deckt. Einen umfassenden Schutz bietet nur einer unserer drei Testsieger.

Tipp: In unserer Test­tabelle können Sie gezielt nach dem Covid-19-Schutz suchen.

Reisewarnung als Ausschluss­grund

Bei einigen Anbietern greift der Reise­abbruch­schutz nicht, wenn vor Reiseantritt eine Reisewarnung bestand und der Aufenthalt am Urlaubs­ort dann wegen einer Covid-19-Erkrankung oder einer Quarantäne verlängert werden muss. Für die Absicherung von Behand­lungs­kosten im Urlaubs­land empfiehlt sich zudem der Abschluss einer Auslands­reisekranken­versicherung (Auslandskrankenversicherungen im Vergleich).

Reiser­ücktritt bei Reisewarnung

Eine Reisewarnung gibt es zum Beispiel, wenn das Urlaubs­ziel als Hoch­risiko­gebiet oder Virus­varianten­gebiet einge­stuft wird. Bei einer Stornierung wegen Reisewarnung gibt es kein Geld von der Reiser­ücktritts­versicherung. Bei Pauschal­reisen wäre vielmehr der Reise­ver­anstalter verpflichtet, bei einer Reisewarnung nach Reise­buchung den Reise­preis zurück­zuzahlen. Das gilt auch, wenn aufgrund behördlicher Anordnungen die touristischen Angebote am Reiseziel dann einge­schränkt werden. Informationen dazu gibt es in unserem FAQ Reisen und Corona. In welchen Fällen die Reiser­ücktritts­versicherung sonst noch nicht zahlt, erfahren sie in unserem Special Sechs Fälle, in denen der Versicherer nicht zahlt.

Das empfiehlt die Stiftung Warentest

Reiser­ücktritts- und Reise­abbruch­versicherung kombinieren. Auch bei einem vorzeitigen Reise­abbruch ­entstehen Kosten. Die Stiftung Warentest empfiehlt deshalb den Abschluss eines Kombitarifs aus Reise­rück­tritts- und Reise­abbruch­versicherung. Die Reise­abbruch­versicherung über­nimmt Umbuchungs­kosten bei vorzeitiger Rück­reise. Viele Anbieter erstatten auch Mehr­kosten für einen längeren Aufenthalt und eine spätere Rück­reise und für nicht genutzte Reise­leistungen.

Tarife ohne Selbst­beteiligung wählen. Wir raten zu Tarifen ohne Selbst­beteiligung. Tarife mit Selbst­beteiligung sind preis­werter, Kunden zahlen dann im Schadens­fall aber häufig 20 Prozent der Storno­gebühren selbst – zu viel aus unserer Sicht.

Streit mit dem Versicherer vermeiden

Kommt es zur Stornierung eines Urlaubs, sind meist Krankheiten der Grund dafür. Um die gibt es auch am häufigsten Streit mit dem Versicherer. Auslöser ist die gängige Klausel „unerwartet schwere Erkrankung“ in den Versicherungs­bedingungen. Für den Verbraucher ist oft nicht klar: Wann ist eine Krankheit unerwartet, wann schwer? Einige Anbieter erläutern das mitt­lerweile ausführ­licher. So kann die Verschlechterung einer bestehenden Krankheit versichert sein, wenn sie in den sechs Monaten vor Versicherungs­abschluss nicht behandelt wurde. Menschen mit Vorerkrankungen sprechen am besten vor der Reise mit dem Versicherer. Sie können sich die Reise­fähig­keit vom Arzt bescheinigen lassen. Das Attest sollte sich auf das Reiseziel und die geplanten Aktivitäten beziehen.

Das kostet eine sehr gute Reiser­ücktritts­versicherung

Familien­tarif kaum teurer als Single-Tarif

Vier Versicherer schneiden sehr gut ab. Stiftung Warentest hat dabei Tarife für eine Einzel­reise oder Jahres­verträge betrachtet. Bei einer Einzel­reise für 1 000 Euro kostet die Police für eine Single bei einem der Testsieger ab 51 Euro. Für nur zwei Euro mehr gibt es beim selben Versicherer für die 1 000-Euro-Reise eine Police für die ganze Familie. Die meisten Familien-Tarife gelten auch für kinder­lose Paare.

Jahres­vertrag kaum teurer als Beitrag für Einzel­reise

Ein Jahres­vertrag, der alle Reisen im Jahr jeweils bis zum der vereinbarten Reise­preis abdeckt, kostet bei einem der Testsieger für einen Single bei einer 3 000 Euro-Reise ab 104 Euro. Eine Familie wäre beim gleichen Reise­preis ab 117 Euro für einen sehr guten Tarif dabei. Jahres­verträge sind oft kaum teurer oder manchmal sogar preis­werter als der Beitrag für Einzel­reisen: Der liegt bei den besten Angeboten für Singles bei einem Reise­preis von 3 000 Euro ab 112 Euro, bei Familien wären es ab 143 Euro. Wichtig beim Jahres­vertrag ist es, auf den Kündigungs­termin zu achten. Der Vertrag verlängert sich sonst auto­matisch.

Solo-Reiser­ücktritts­versicherungen im Vergleich

Nur den Reiser­ücktritt zu versichern kann sinn­voll sein, wenn man beispiels­weise nur einen teuren Hinflug absichern will. Die Solo-Reiser­ücktritts­versicherung für eine Einzel­reise im Wert von 1 000 Euro und eine Einzel­person im Alter von 55 Jahren ist ab 34 Euro zu haben, beim Reise­preis von 1 000 Euro den Reise­abbruch mitzuver­sichern, kostet bei einem der sehr gut getesteten Tarife 51 Euro.

Diese Storno­kosten sind beim Reiser­ücktritt fällig

Reiser­ücktritts­versicherung Vergleich - Wer zahlt auch bei Corona?
Storno­kosten: Je näher die Abreise rückt, desto höher werden bei einer Absage die Storno­kosten der Veranstalter. © Stiftung Warentest

Je näher der Reise­beginn rückt, desto höher werden die Storno­gebühren. Teil­weise verlangen Veranstalter mehr als in unserer Grafik oder haben eine andere Staffelung. Wenn Sie vor der Reise krank werden und unsicher sind, ob Sie die Reise antreten können, kontaktieren Sie den Versicherer. Schauen Sie in die Stornobedingungen, ab wann Sie in der nächsten Stufe landen. Versicherte sind zur Schadens­begrenzung verpflichtet – storniert der Kunde nicht recht­zeitig und erhöhen sich dadurch die Storno­kosten, kann der Versicherer die Leistung kürzen.

Tipp: Die wichtigsten Fragen zum Thema beant­worten wir in unseren FAQ Reiseversicherung.

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233 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 17.01.2022 um 15:19 Uhr
Ablehnung der Beförderung / positives Testergebnis

@Bibi019: Für die hier im Test abgeschlossenen Tarifen, die Reisende direkt beim der ERGO Reiseversicherung AG abschließen, haben wir in den Bedingungen zum Corona-Zusatzschutz (unter 4.2 B) die folgende Klausel gefunden:


„Der Ergänzungs-Schutz Covid-19 erweitert die bei uns bestehende Reiserücktritts-Versicherung (Stornokosten- und / oder Reiseabbruch-Versicherung) um die nachfolgenden versicherten Ereignisse. Voraussetzung ist: Diese Ereignisse treten ein, weil bei Ihnen oder einer Risikoperson der begründete Verdacht auf eine Infektion mit Covid-19 oder der begründete Verdacht das Virus zu verbreiten besteht.
Versicherte Ereignisse:
...
Persönliche und individuelle Verweigerung Ihrer Beförderung durch einen berechtigten Dritten (Beispiel: vor Abflug wird bei Ihnen eine erhöhte Körpertemperatur gemessen. Aufgrund der erhöhten Temperatur verweigert das Flughafenpersonal Ihnen die Beförderung).
...“


Wenn Sie ihren Versicherungsvertrag nicht direkt beim Versicherer, sondern über die Reiseveranstalterin gekauft haben, ist es möglich, dass dessen Bedingungen von den o.g. Bedingungen in diesem Test abweichen. Schauen Sie bitte konkret im Vertrag nach, ob sich dort eine Regelung befindet, die den Schutz auf eine Ablehnung des Reiseantrittes durch eine berechtigte Person ausdehnt. Ist das der Fall, empfehlen wir Ihnen, sich an den Versicherer zu wenden und unter Berufung auf die Klausel den Ersatz der Stornokosten zu verlangen.

Für eine individuelle Unterstützung bitten wir Sie, sich von der Verbraucherzentrale beraten zu lassen: www.verbraucherzentrale.de

Eine andere Frage ist, wer haftungsrechtlich für die Konsequenzen eine falsch ausgestellten, negativen Antigentests einzustehen hat. In der Regel liegt das Risiko, wegen eines positiven Corona-Test nicht reisen zu können, beim Reisenden. Ob in Ihrem Fall eine Ausnahme vorliegt, weil zum Beispiel die Veranstalterin einen Test zur Verfügung gestellt hat, der falsche Ergebnisse anzeigt, können wir an dieser Stelle nicht klären.

Bibi019 am 14.01.2022 um 17:55 Uhr
Reiseabbruch durch falschen positiven Antigen-Test

Sehr geehrte Damen und Herren,
nachdem ich unmittelbar vor Antritt der Schiffsreise am 20.Dez. 2021 mit HAPAG-LLOYD im Terminal durch einen zweifachen Antigentest als positiv getestet wurde, mussten wir abbrechen und an unserem Wohnort zurückkehren.
Am darauffolgenden Tag konnte ich, von zuhause aus, durch den erfolgten PCR-Test auf SARS-CoV2 nachweisen, dass die Tests in Hamburg falsch waren.
Auch der vor der Reise von HAPAG geforderte SARS-Cov-2 (max.24h vorher) war negativ!
Ich hatte mit der Reise ein RundumSorglos-Paket Schiff mit Reiseabbruch-Versicherung
(für einen Reisepreis von max. € 25.000,- pro Person, mit Selbstbeteiligung)
europaweit (Tarif 762475) bei ERGO inclusive mit abgeschlossen und warten jetzt seit dem 21.Dez. 2021, nach 3 Erinnerungsanschreiben an HAPAG auf eine Entscheidung.
Aufgrund des nachgewiesenen Mangels ist für uns der im Voraus gezahlte Betrag und der entstandene individuelle Verlust immens groß!
Ich bitte Sie um Mithilfe!
L.G. Schleifer

Profilbild Stiftung_Warentest am 14.01.2022 um 13:40 Uhr
Individualreisende

@Pauschalurlauber: Ja, die Pauschalreise ist einer der klassischen Fälle, in der der Abschluss der Reiserücktrittsversicherung Sinn macht. Hier zahlen Reisende den Preis im Voraus und die Veranstalterin verlangt Stornogebühren für den Fall, dass die Reise nicht angetreten wird. Kann man die Reise aufgrund einer Krankheit nicht antreten, übernimmt die Reiserücktrittsversicherung die Kosten für die Stornierung. Auch bei der Buchung einer Individualreiseleistung (Ferienwohnung) können Stornokosten anfallen. Auch diese lassen sich über die Police absichern.

Pauschalurlauber am 13.01.2022 um 21:08 Uhr
Welche Mindestanforderungen?

Hallo, sehe ich es richtig, dass die Versicherungen v.a. für Reisen, die über's Reisebüro gebucht werden, sinnvoll sind? Oder wie ist das mit den Mindestanforderungen (z.B. Mindestanzahl Tage, Buchung eines Transportmittels, bestimmte Reiseentfernung) zu verstehen? Was, wenn ich mit meinem Auto einmal quer durch die Republik in eine Ferienwohnung reise? Oder auch mit dem Auto nach Südfrankreich zum Segeln fahre? - Es scheint, dass dies bei jedem Versicherer selbst erfragt werden muss - zumindest finde ich keine entsprechenden Infos in dem neuesten Test von 2021.

Berni1957 am 02.01.2022 um 12:42 Uhr
Sehr gut????

Die Bewertung der Würzburger Versicherung mit "Sehr gut" scheint mir nach meinen Erfahrungen fraglich. Nach genauer Beschreibung meiner Situation habe ich im Sommer 21 eine Corona-Zusatzversicherung dort abgeschlossen. Als es dann zum Schadensfall kam, bin ich dort so stur abgebügelt worden, wie es nur eine Versicherung fertigbringt! Erst hieß es, der Schadensfall sei schon vor Abschluss eingetreten, dann wurde eine Bestätigung der Gesundheitsbehörde verlangt, die dann aber überhaupt nicht berücksichtigt wurde; man beharre einfach bei der Ablehnung. Ich habe daraufhin gekündigt, warte aber seit nunmehr 4 Wochen auf eine entsprechende Bestätigung! Wenig hilfreich war in dem Zusammenhang, dass die Quarantäne ab einem Zeitpunkt ausgesprochen wurde, zu dem noch niemand wußte, dass überhaupt eine Infektion stattgefunden hatte, also im Nachhinein! Da bleibt doch die Logik auf der Strecke....