Reiser­ücktritts­versicherung Kosten beim falschen Versicherer einge­reicht

Wer einen Reise­schutz über eine Kreditkarte hat, sollte ab und zu prüfen, ob dieser noch aktuell ist. Denn gibt es schon länger keinen Vertrag mehr zwischen einem Kreditkarten­unternehmen und dem Reiser­ücktritts­versicherer, kann der Kunde von diesem nicht mehr verlangen, Storno­kosten zu erstatten.

So blieb ein Ehepaar auf Storno­kosten für eine Schiffs­reise von 7 630 Euro sitzen. Es hatte die Kosten bei der Versicherung einge­reicht, die sechs Jahre zuvor Bestand­teil der Kreditkarte war. Mitt­lerweile hatte der Versicherer aber gewechselt. Das Argument, nicht deutlich über den Wechsel informiert worden zu sein, ließen die Richter nicht gelten (Kammerge­richt Berlin, Az. 6 U 115/17).

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zedler am 13.06.2018 um 20:35 Uhr
Aktualisierung wünschenswert

Die letze Übersicht über Reiseschutz durch Kreditkarten gab es von Stftung Warentest 2011. Zwischenzeitlich haben sich teils sowohl die Versicherer bei den Kreditkarten-Unternehmen geändert als auch die je angebotenen Bedingungen für den Resiseschutz. Herzu wäre eine Übersicht überaus hilfreich und wünschenwert. Nur dann ließe sich abschätzen, ob das relativ schlechte Urteil für den Resieschutz der Sparkassen-Kreditkarte heute noch gilt, ebenso, ob in solchen Fällen eine Zusatzversicherung Sinn macht und bei wem.