Reiser­ücktritts­versicherung Test

Beim Buchen einer Reise möchte keiner daran denken, dass sie platzen könnte. Kommt aber etwas Gravierendes dazwischen, ist es gut, versichert zu sein. Eine Reiser­ücktritts- und Reise­abbruch­versicherung über­nimmt die Storno­kosten. Sie trägt auch die Kosten, wenn ein Urlauber vorzeitig zurück­fahren oder den Aufenthalt über­raschend verlängern muss. Von knapp hundert getesteten Tarifen waren immerhin 42 gut, 4 sogar sehr gut.

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TestReiser­ücktritts­versicherungFinanztest 02/2014
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Bei teuren Reisen sind schnell 200 Euro Versicherungs­beitrag fällig

Im Test waren 97 Tarife von zwölf Versicherern: Jahres­verträge und Policen für Einzelrei­sen jeweils für Einzel­personen und Familien. Preis­wert ist der Schutz nicht. Schon für eine kleine Reise für 500 Euro kostet er zwischen 20 und 40 Euro. Bei teuren Reisen für 6 000 Euro sind schnell 200 Euro fällig.

Lieber nicht spontan im Reisebüro abschließen

Abge­schlossen werden die Policen oft im Reisebüro direkt bei Buchung. Doch kaum jemand erfasst so schnell die Quali­tät der un­über­sichtli­chen Vertrags­bedingungen. Sicherer ist es, gute Angebote aus dem Test direkt beim Versicherer anzu­fordern. Dafür haben Reisende oft bis 30 Tage vor Abreise Zeit. Sinn­voll ist die Kombination aus Reiser­ücktritts- und Reise­abbruch­versicherung. Die Voll­schutz­tarife sind etwa 20 Prozent teurer als die Tarife, bei denen nur der Rück­tritt von einer Reise versichert ist.

Triftiger Grund muss her

Die Reiser­ücktritts- und -abbruch­versicherung leistet bei Ereig­nissen, die im Vertrag fest­gelegt sind. Sie über­nimmt die Kosten für Storno bei Rück­tritt, für Umbuchung und andere zusätzliche Ausgaben bei Abbruch oder Verlängerung einer Reise. Einfach absagen geht aber nicht. Der Grund für eine Absage muss triftig sein und unerwartet eintreten. Zulässige Gründe sind eine schwere Erkrankung oder ein schwerer Unfall des Reisenden, Tod, Bruch einer Prothese, Schaden am Eigentum durch Einbruch­diebstahl oder andere größere Schäden. Auch ein über­raschender Jobwechsel, der Verlust des Arbeits­platzes und Natur­katastrophen am Urlaubs­ort wären abge­deckt.

Wenn Risik­opersonen etwas zustößt

Der Versicherer zahlt auch, wenn soge­nannten Risik­opersonen etwas geschieht. Das sind Menschen, die nicht mitreisen, aber den Reisenden nahe­stehen: Ehe- oder Lebens­partner, Kinder, Eltern, Stief­eltern und -kinder, Groß­eltern und Enkel sowie Geschwister, Schwieger­eltern und -kinder, Schwager und Schwägerin. Die Definition von Risik­opersonen ist unterschiedlich. Wie eng ein Unternehmen den Begriff definiert, hat Finanztest in der Bewertung berück­sichtigt. Würzburger und HanseMerkur leisten sogar, wenn der Hund krank wird, der mitreisen sollte.

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