Eine Reiserücktrittskostenversicherung muss nicht zahlen, wenn der Kunde eine Reise wegen Verschlimmerung einer Krankheit absagt. Sie darf die Übernahme der Stornokosten verweigern, auch wenn die Krankheit beim Abschluss der Versicherung noch nicht gravierend war. Damit bestätigte das Landgericht München I ein Urteil des Amtsgerichts München (Az. 241 C 38973/04).

Eine Frau, die schon länger unter Panikattacken und Angstgefühlen litt, hatte eine Reise abgesagt, weil sich ihr Zustand so stark verschlechterte, dass sie ins Krankenhaus musste. Die Stornokosten verlangte sie von ihrer Versicherung zurück. Die weigerte sich zu zahlen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 413 Nutzer finden das hilfreich.