Die Abreise

Reiserecht Special

Regenschirme, Flaschen­öffner oder Bademäntel sind für viele Gäste nette Souvenirs. Doch wer sie einfach mitnimmt, macht sich wegen Diebstahls strafbar. Verzichtet der Hotelier auf eine Anzeige, kann er die entwendeten Sachen zumindest nach­träglich berechnen.

Auch Toiletten­artikel wie Shampoo­fläsch­chen sind keine Mitnahme-Ware: Vielfach werden die Flakons wieder aufgefüllt. Wenn Einweg­artikel wegkommen, drücken viele Hotel­betreiber aber ein Auge zu.

Es gibt Notlagen, die Gäste zwingen, das Hotel mitten in der Nacht zu verlassen. Wichtig ist es, das Personal über die Spontan­abreise zu informieren – zumindest dann, wenn keine Kreditkarte als Deposit hinterlegt ist und auch keine Vorkasse vereinbart wurde. Gäste sollten hinterlassen, wo sie zu erreichen sind, sonst droht Ärger wegen der offenen Rechnung.

Manchmal tauchen unbe­kannte Posten auf der Hotel­rechnung auf – eine Massage oder der Cock­tail, den man nie bestellt hatte. Deshalb sollten Gäste die Rechnung bei der Abreise gründlich kontrollieren. Für jede Sonder­leistung müssen Hotels einen vom Gast unter­schriebenen Beleg vorlegen. Fehlt der, braucht der Gast nicht zu zahlen.

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