Reiserecht Special

Gut unterge­bracht. Ein sauberes Zimmer, netten Service und Zeit zum Entspannen – das wünschen sich Gäste im Hotel.

Ein sauberes Zimmer, netten Service und Zeit zum Entspannen – das wünschen sich Gäste im Hotel. Doch was, wenn das Hotel ein Flop ist? Ärger­nisse wie Bett­wanzen, kalter Kaffee und fehlender Meerblick haben nicht selten ein juristisches Nach­spiel. test.de erklärt, wann Beschwerden sich lohnen – und wo die Rechte von König Kunde ihre Grenzen finden.

Dürftige Buffets, schmuddelige Bäder, pampiges Personal

Die Erwartungen sind hoch. Doch nicht immer halten Hotels, was die Werbe­prospekte versprechen. Typische Ärger­nisse sind dürftige Buffets, schmuddelige Bäder und pampiges Personal. Solche Miss­stände sind zwar nicht ohne Weiteres auch Reisemängel im juristischen Sinn und recht­fertigen den Abbruch des Aufenthalts oder die Zahlung einer Entschädigung. Es gibt aber durch­aus Fälle, in denen sich eine Reklamation lohnt.

Bei Pauschalr­eisen erst an den Veranstalter wenden

Um ihre Rechte zu wahren, sollten Gäste unver­züglich auf die Ärger­nisse hinweisen. Bei Pauschal­rei­sen ist der Veranstalter die erste Anlauf­stelle für Beschwerden. Wer auf eigene Faust oder online gebucht hat, geht an die Rezeption. Bringen Reklamationen nichts, sollten sich Gäste für mögliche Rechts­streite wappnen und die Miss­stände mit Fotos dokumentieren sowie Namen und Adressen von Zeugen notieren.

Auch Hotel­gäste können bei Regel­verstößen belangt werden

Ein juristisches Nach­spiel können Urlaube aber auch dann haben, wenn Reisende ihre Rechte allzu groß­zügig interpretieren und während des Aufenthalts selbst die Regeln brechen. Im folgenden erklären wir, was Hotel­gäste zu Recht verlangen können – und wo die Grenzen über­schritten sind.

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