So retten Sie Ihr Geld

Foto. Dokumentieren Sie Reisemängel. Machen Sie wenn möglich Beweis­bilder.

Protokoll. Erstellen Sie ein detailliertes Mängel­protokoll, in dem alle Miss­stände genau aufgelistet sind.

Zeugen. Notieren Sie sich Adressen möglicher Zeugen.

Anzeige. Fordern Sie vom Veranstalter bereits vor Ort schriftlich Entschädigung oder die Beseitigung der Mängel. Fügen Sie der Mängel­anzeige die Beweisfotos und das Protokoll bei. Wenn möglich, lassen Sie das Protokoll von der Reiseleitung unter­schreiben.

Abhilfe. Setzen Sie dem Reise­ver­anstalter eine Frist, um die Mängel zu beheben. Je nach Fall ist eine Zeitspanne zwischen wenigen Stunden und bis zu drei Tagen angemessen.

Beschwerde­brief. Wenn Sie nach dem Ende der Reise Geld zurück wollen, haben Sie nach Ihrer Rück­kehr einen Monat Zeit, um eine schriftliche Reklamation einzureichen. Das Schreiben adressieren Sie direkt an den Reise­ver­anstalter. Das Reisebüro ist der falsche Ansprech­partner. Die Beschwerde sollte alle Mängel aufzählen und Beweisfotos sowie das Mängel­protokoll enthalten. Sie müssen auch mitteilen, dass Sie eine Entschädigung fordern.

Geld. Geht der Veranstalter auf die Beschwerde ein, schickt er oft einen Scheck in Höhe der Minderungs­quote. Lösen Sie diesen nur ein, wenn Sie mit der Summe einverstanden sind. Wichtig: Sie sind nicht verpflichtet, statt Geld Gutscheine anzu­nehmen.

Klage. Weigert sich der Veranstalter zu zahlen, bleiben meist zwei Jahre Zeit, um Ihre Rechte einzuklagen. Jedoch dürfen Veranstalter diese Frist verkürzen. Achten Sie daher auf das Klein­gedruckte!

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