Reiserecht Geld zurück bei Urlaubs­ärger

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Reiserecht - Geld zurück bei Urlaubs­ärger

Kreuz­fahrten boomen. Vergangenes Jahr haben fast zwei Millionen Deutsche ihren Urlaub auf hoher See verbracht. Aber was, wenn nicht alles ganz nach Plan läuft? Ausflüge werden gestrichen und das vermeintliche Luxus­zimmer mit Meerblick entlarvt sich als dreckige Kabine mit deutlich weniger Komfort. Das alles müssen Passagiere nicht hinnehmen. Sie können Teile ihres Reise­preises vom Veranstalter zurück­fordern. test.de erklärt, welche Rechte Urlauber haben, wann die Schmerz­grenze über­schritten ist, und wie Sie bei einer Reklamation richtig vorgehen.

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rhizzi am 26.10.2013 um 18:13 Uhr
Die Kirche im Dorf lassen!

Auf meiner Grönland-Reise im Juli/August 2012 empfing uns Qaqortoq mit 24°C und Qeqertarsuaq mit 22°C Wärme. Die Sonnenbäder bezahlten wir anschließend mit 48 Stunden Kreuzen in der Disko-Bucht, weil der Gletscher so sehr kalbte, dass sich vor der Grundmoräne ein undurchdringlicher Eisring gebildet hatte. Anlanden und Landausflüge (incl. Rundflug über den Gletscher) waren nicht möglich. Auf Island ließ das Wetter keinen Rundflug zu. Nur ein völlig Weltfremder hätte die ausgefallenen Ausflüge reklamiert. Ein Schiff - nicht nur in exotischen Gebieten - ist Naturgewalten ausgeliefert. Wer da auf Einhaltung von Routen und Anlaufhäfen pocht, sollte besser zuhause bleiben. Der Kapitän entscheidet nach sorgfältigster Abwägung möglicher Gefährdung von Leib und Leben von Passagieren und Mannschaft. Unser Kapitän handelte souverän und umsichtig. Seinem Respekt vor dem Meer und den Urgewalten schuldeten wir unsere unversehrte Rückkehr nach Hause. Mit ihm führe ich bis ans Ende der Welt.