Fernreisen: Gut gerüstet in die Tropen

• Informieren Sie sich, ob eine Malariaprophylaxe sinnvoll ist und ob Impfungen empfohlen werden oder vorgeschrieben sind (bei Einreise nachzuweisen). Vorab informieren können Sie sich mit Reiseliteratur und übers Internet. Eine reisemedizinische Beratung sollte aber auf die persönliche Situation zugeschnitten sein. Deshalb ist es sinnvoll, einen Reise- oder Tropenmediziner aufzusuchen. Auch Last-Minute-Reisende müssen nicht auf einen Impfschutz verzichten. Die meisten Reiseimpfungen sind auch noch am Tag vor der Abreise sinnvoll.

• Schließen Sie – vor allem bei Fahrten außerhalb der Europäischen Union – eine Auslandsreise- Krankenversicherung ab. Die Kassen dürfen beispielsweise nicht die Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport übernehmen. Selbst in EU-Ländern und in Staaten, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, bleiben Urlauber oft auf einem Teil der Arztkosten sitzen. In Finanztest 4/2000 finden Sie einen Vergleich von 43 Auslandsreise-Krankenversicherungen.

• Informationen über zuverlässige Mediziner vor Ort erhalten Sie von Ihrer Fluggesellschaft (Vertragsärzte) oder über Botschaften und Konsulate. Deren Adressen und Telefonnummern erfahren Sie zum Beispiel beim Bundesaußenministerium (Tel. 0 18 88/1 70).

• Weitere Hilfe im Notfall: ADAC, Tel. +49 89 22 22 22 sowie Medical Helpline Worldwide (MHW), Tel. +49 89 74 55 07 17. Ohne vorher abgeschlossenen Versicherungsvertrag gibt es nur Auskünfte, aber keine Organisation von Rückhol- oder ärztlichen Leistungen.

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