Reisemarkt 2004 Meldung

Bei der Reiseplanung spielt der Taschenrechner für viele eine immer größere Rolle.

Obwohl die jährliche Urlaubsreise für die Deutschen nach wie vor hohen Stellenwert genießt, müssen viele sparen. Pauschalreisen sind weniger gefragt.

Die Deutschen reisten im letzten Jahr etwas weniger. So lautet das Ergebnis einer Studie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) für die Fachzeitschrift FVW. Die Nachfrage nach Reisen stagniert seit dem Jahr 2000, bei Veranstalterreisen ist sie sogar zurückgegegangen.

Die Bereitschaft, für den Urlaub jedes Jahr mehr auszugeben, hat deutlich nachgelassen. Dennoch genießt die Urlaubsreise in der Konsumskala einen hohen Stellenwert. Nur bei Lebensmitteln fällt es den Bundesbürgern noch etwas schwerer, sich einzuschränken.

Die meisten Reisen kosten zwischen 500 und 1 500 Euro pro Person. Gut jeder dritte Deutsche kann aber nur bis zu 500 Euro ausgeben. Als Sparmaßnahmen werden vor allem preisgünstigere und näher gelegene Ziele ausgewählt und die Zweit- und Drittreise wird gestrichen.

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