Reisekasse Meldung

Nach­weis. Im Ausland geben Geld­automaten auf Wunsch eine Quittung aus. Wählen!

Girocard, Kreditkarte, Bargeld: Welche Zahlungs­mittel in die Reisekasse gehören, hängt von der Art des Reisens und dem Urlaubs­ziel ab. Mit unseren Tipps sind Sie auf Reisen im Ausland immer flüssig.

Pauschal­urlaub

Wenn Sie in Europa Urlaub machen, Flug oder Zugfahrt, Über­nachtung und Verpflegung im Paket gebucht haben, genügt in der Regel die Girocard (früher ec-Karte) Ihrer Haus­bank für kleine Ausgaben.

Indivi­dual­urlaub

Planen Sie Ihre Reise selbst oder geht sie über Europa hinaus, sollten Sie zusätzlich zur Girocard auch eine Kreditkarte dabeihaben. Achten Sie bei der Girocard auf die Zeichen „Maestro“ (steht für welt­weiten Einsatz) und „V-Pay“ (funk­tioniert im Wesentlichen nur in Europa). Die Post­bank-Sparcard ist eine sinn­volle Ergän­zung. Mit ihr bekommen Sie welt­weit viermal im Kalender­jahr kostenlos Bargeld an Geld­automaten mit Visa-Plus-Zeichen.

Tipps

Scheine und Münzen sollten keine Haupt­rolle in Ihrer Reisekasse spielen. Stecken Sie nur so viel Bargeld ein, wie Sie für die ersten Ausgaben im Reise­land benötigen: das Taxi, einen Imbiss oder eine Bahnfahr­karte. Wer nur Bargeld auf Reisen mitnimmt, ist leicht­sinnig. Gerade in touristischen Regionen ist die Gefahr von Diebstahl hoch. Girocard und Kreditkarte können die Nutzer nach Verlust dagegen sperren lassen.

Landes­währung

Wählen Sie außer­halb der Euro-Länder am Geld­automaten stets die Abrechnung in Landes­währung, auch wenn alternativ die Umrechnung in Euro angeboten wird. Die Auswahl wird oft so präsentiert, dass Sie verleitet werden, den Knopf für die teure Sofortum­rechnung in Euro zu drücken. Bestehen Sie auch an Laden­kassen im Ausland auf Bezahlung in Landes­währung. Andernfalls machen Sie wie beim Geld­abheben Miese.

Kreditkarte

Heben Reisende mit der Kreditkarte Geld ab, müssen sie häufig zwischen 1 und 4 Prozent der Summe, mindestens 4 bis 10 Euro bezahlen. Bei einigen Karten – zum Beispiel von Direkt­banken – entfallen diese Gebühren. Beim Karten­einsatz in Nicht-Euro-Ländern kommen meist noch 1 bis 2 Prozent Umrechnungs­gebühr hinzu.

Reise­schecks und Prepaid­kreditkarten

Im Ausland werden kaum noch Reise­schecks akzeptiert. Eine Alternative können Prepaid­kreditkarten sein. Mit den Karten auf Guthabenbasis können Sie nur ausgeben, was Sie vorher aufgeladen haben.

Diese Meldung ist erst­mals am 8. August 2016 auf test.de erschienen. Sie wurde seitdem mehr­fach aktualisiert, zuletzt am 19. Juni 2018.

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