Reisekasse Meldung

Wo tauschen Urlauber am günstigsten das Geld für ihre Reisekasse, zu Hause oder im Reiseland?

Für die Reisekasse gilt die Faustformel: Geht es in Länder mit harter Währung, tauschen Urlauber am besten schon in Deutschland. Das ist zum Beispiel bei Reisen nach Großbritannien, Skandinavien, Kanada, Japan, Schweiz und USA so. Dagegen ist in Staaten mit weicher Währung der Umtausch vor Ort günstiger, etwa Malta, Türkei, Zypern, Osteuropa, Mexiko, Brasilien oder Australien.

Maestro-Karte / ec-Karte. Damit können Sie schon bei Ankunft am Flughafen an Geldautomaten mit Maestro- oder Cirrus-Logo Landeswährung ziehen. Nur bei kleineren Summen ist Barumtausch günstiger, denn am Automaten kostet es meist 1 Prozent Gebühr. Kunden von Citibank, Commerzbank, Comdirect, Deutsche Bank, SEB und Hypovereinsbank zahlen nichts bei Zweigstellen ihrer Bank.

Bargeld. Wegen des Diebstahlrisikos sollten Urlauber nur kleine Beträge mitnehmen, meist reichen 150 Euro.

Kreditkarte. Mit ihr Bargeld zu ziehen, ist sehr teuer, meist 2 bis 3 Prozent vom Betrag, mindestens 5 bis 6 Euro. Hinzu kommen 1 bis 2 Prozent Auslandseinsatzprovision.

Reiseschecks. Sie helfen abseits der bekannten Touristenpfade. Ihr Vorteil: Bei Diebstahl werden sie ersetzt. Die Einlösung vor Ort kostet aber manchmal hohe Gebühren. Wer die vermeiden will, nimmt Schecks in Landeswährung.

Postbank-sparcard. Sie erlaubt weltweit vier kostenlose Abhebungen pro Jahr an Automaten mit Visa- und Pluszeichen. Danach kostet es 5,50 Euro pro Abhebung.

  • Tipp. Am besten verlassen Urlauber sich nicht nur auf ein Zahlungsmittel. Ein Mix aus Bargeld, Maestro-Karte, Kreditkarte und eventuell Reiseschecks ist sinnvoll.

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