Reiseimpfungen

Reisemedizi­nische Beratung: Impf­pass muss mit

26.04.2012
Inhalt
Reiseimpfungen - Das Risiko reist mit
Im Impf­pass werden Reiseimpfungen dokumentiert. © Stiftung Warentest

Welche Impfungen infrage kommen, klärt eine reisemedizi­nische Beratung, etwa bei Tropen­instituten, weiterge­bildeten Reise- oder Allgemeinmedizinern (Adressen etwa unter www.fit-for-travel.de, www.crm.de). Sie ist vor allem vor Fernreisen – selbst ans Mittel­meer und nach Osteuropa–, vor Lang­zeit­auf­enthalten und bei ungewöhnlichen Bedingungen zu empfehlen, spätestens sechs Wochen vor Reiseantritt. Manche Impfungen brauchen für optimalen Schutz etwas Zeit oder eine mehr­fache Dosis. Oft lohnt die Beratung aber auch noch kurz­fristig.

Der Schutz wirkt welt­weit. Bei der reisemedizi­nischen Beratung muss der Arzt immer auch den Impf­pass kontrollieren. Denn die in Deutsch­land empfohlenen Stan­dard­impfungen schützen vor Erregern, die welt­weit vorkommen, im Ausland vielleicht sogar öfter. Bei Erwachsenen ist alle zehn Jahre die Impfung gegen Tetanus und Diph­therie auf-zufrischen und einmal die gegen Keuchhusten, eventuell auch gegen Polio. Es gibt alle vier Impfungen in einer Spritze. Außerdem sollten Erwachsene mit dem Arzt besprechen, ob sie eine Masern­impfung brauchen. Auch bei Kindern und Jugend­lichen sind eventuelle Impf­lücken zu schließen. Wir halten alle Stan­dard­impfungen bis auf die Wind­pocken­impfung grund­sätzlich für sinn­voll (siehe „Impfungen für Kinder“ aus test 03/2012).

26.04.2012
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