Tipps

So buchen Sie sicher

  • Datensicherheit. Übermitteln Sie Konto- oder Kreditkartendaten nur über verschlüsselte Verbindungen. Sie erkennen diese sichere Verbindung an den Buchstaben „https“ in der Adresszeile und am Schloss-Symbol rechts unten im Browser.
  • Anbieter. Drucken Sie Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Anbieters aus, damit Sie jederzeit Kontakt aufnehmen können.
  • Informationen. Reisezeit, Flugnummer, Buchungsnummer, Hotel und Ansprechpartner sind wichtig. Drucken Sie auch diese Angaben aus. Bei Billigfliegern gibt es beispielsweise keine Tickets mehr: Der Check-In am Flughafen läuft über Namen und Buchungsnummer.
  • Vermieter. Zahlen Sie private Ferienquartiere erst, wenn Sie Namen und Anschrift des Vermieters kennen. Vereinbaren Sie eine Rücktrittsregelung für den Fall, dass Sie kurzfristig absagen müssen.
  • AGB. Überfliegen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters und drucken Sie diese aus. Die AGB sollten einfach formuliert und verständlich sein. Geschäftsbedingungen, die gegen das Gesetz verstoßen sind zwar unwirksam, führen aber im Zweifelsfall zum Streit mit dem Anbieter.
  • Versicherung. Achten Sie bei der Buchung darauf, was Sie bestellen. Im Test packten einige Anbieter eine Reiseversicherung dazu. Die kostet extra. Deaktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, wenn Sie keine Versicherung wünschen.
  • Datenschutz. Onlinereisebüros dürfen Ihre Daten nur für die Buchung benutzen. Viele Onlinehändler fragen aber, ob sie Ihre Daten weitergeben dürfen, denn Kundendaten sind ein Kapital. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für die Datenweitergabe auf Buchungsformularen, wenn Sie sich vor Spam- und Werbe-E-Mails schützen wollen. Drei große Reiseveranstalter wollen sich nach ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht an das Werbeverbot halten: ITS, Thomas Cook und Tui.
  • Storno. Wer die Reise storniert, muss eine angemessene Entschädigung zahlen. Der Gesetzgeber definiert allerdings nicht, was angemessen ist. Reiseexperten gehen bei Pauschalreisen von folgenden Stornosätzen aus:
    - bis 30 Tage vor Reisebeginn: 20 Prozent
    - 29. bis 22. Tag: 30 Prozent
    - 21. bis 15. Tag: 40 Prozent
    - 14. bis 7. Tag: 50 Prozent
    - ab 6 Tage vor Reisebeginn: 55 Prozent
    - bei Nichtantritt: 75 Prozent.
    Die Reiseveranstalter berechnen oft mehr. Beispiel: alltours behält bei Nichtantritt den gesamten Reisepreis ein. Tui kassiert 80 Prozent. Stornieren Sie Ihre Reise möglichst rechtzeitig, wenn Sie Ärger vermeiden wollen.
  • Rückzahlung. Verlangen Sie die Rückzahlung des Reisepreises auf Ihr Bank- oder Kreditkartenkonto. Einige Reiseunternehmen erstatten per Scheck. Damit müssen Sie erst zur Bank.

So reisen Sie sicher

  • Sicherungsschein. Zahlen Sie Pauschalreisen erst, wenn Sie den Sicherungsschein haben. Der Sicherungsschein schützt Sie bei einem Konkurs des Reiseunternehmens. Eine Bank oder eine Versicherung übernimmt dann die Kosten für Rückflug und Übernachtungen.
  • Doppelt prüfen. Für individuelle Reisen gilt: Prüfen Sie wichtige Informationen stets bei mehreren Quellen. Lassen Sie sich Fahrzeiten und Routen von den Fährunternehmen oder Bahngesellschaften bestätigen. Vor allem für exotische Routen.
  • Einkaufen im Urlaub. Für Mitbringsel aus Nicht-EU-Ländern gilt ein Freibetrag von 175 Euro. Wer den Betrag überschreitet, muss beim Zoll Steuern zahlen. Für Waren bis 350 Euro werden 10 bis 13,5 Prozent berechnet. Ab einem Warenwert von 351 Euro wird Einfuhrumsatzsteuer fällig – meist 16 Prozent. Hier gibt es weitere Infos zum Einkaufen im Urlaub.

So kommen Sie ans Ziel

  • Reiseinfos online. Wann fährt der Zug von Nairobi nach Mombasa? Wer bietet die schönste Ferienwohnung auf Mallorca? Wie ist das Surfwetter heute am La Jolla Beach in Kalifornien? Antworten gibts online.

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