Fallen beim Buchen

Verbindlich­keit. Das bei vielen Online­verträgen übliche 14-tägige Widerrufs­recht gilt bei Reise­buchungen nicht. Sie können nur per Stornierung vom Vertrag zurück­treten – das kostet meist Geld. Prüfen Sie deshalb vor dem verbindlichen Buchungs­klick, ob alle Daten stimmen, etwa zu Ziel, Zeitraum, Zimmerkategorie oder Versicherungen.

Storno­kosten. Die Höhe der Storno­kosten bei Flugpauschalr­eisen richtet sich nach dem Zeit­punkt. Angemessen sind laut Recht­sprechung: bis 30 Tage vor Reise­beginn 20 Prozent, bis 22 Tage 30 Prozent, bis 15 Tage 40 Prozent, bis 7 Tage 50 Prozent, ab dem 6. Tag 55 Prozent und bei Nichtantritt 75 Prozent.

Versicherung. Bei Ab-in-den-Urlaub, Check24, Neckermann, Online weg.de und Opodo kann es passieren, dass Sie eine Reise­versicherung versehentlich als Jahres­abo abschließen. Es verlängert sich still­schweigend, wenn Sie nicht kündigen. Lesen Sie die Bedingungen. Vergleichen lohnt. Testergebnisse zu Reiseversicherungen finden Sie auf unserer Themenseite.

Sicherungs­schein. Bezahlen Sie die Reise erst, wenn Ihnen der Reise­ver­anstalter den Sicherungs­schein ausgehändigt hat. Er gilt als Nach­weis, dass er gegen Insolvenz versichert ist.

Zahlungs­art. Die Anbieter müssen eine gängige Zahlungs­art ohne Zusatz­kosten anbieten, etwa Über­weisung oder Last­schrift. Bezahl­daten müssen verschlüsselt über­tragen werden. Ein Hinweis darauf ist „https“ in der Adress­zeile und das Schloss-Symbol im Browser.

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