Reise-Gutscheinportale Meldung

Neben Groupon und Dailydeal bieten Reisefirmen nun eigene Rabattportale und vermarkten ihre Schnäppchen selbst. test.de informiert.

Rabattfieber

Im Internet ist ein Rabattfieber ausgebrochen. Täglich locken diverse Portale mit günstigen Gutscheinen für Produkte und Dienstleistungen, Nachlässe von 50 Prozent und mehr sind keine Seltenheit. Die Angebote werden für eine bestimmte Zeit ausgeschrieben. Finden sich genügend Interessenten, findet der sogenannte Deal statt, etwa ein Drei-Gänge-Menü in einem Restaurant für 13 statt 27,80 Euro. Oder drei Monate Frauenfitness für 19,90 statt 94 Euro. Die größten Rabatthändler sind www.groupon.de und www.dailydeal.de.

Reise-Deals

Gutscheine für Restaurants, Hotels und Wellness gehören zum Standard der großen Anbieter. Doch nun wollen Reisefirmen ihre Schnäppchen selbst vermarkten. Im Juni startete www.ab-in-den-urlaub-deals.de von der Leipziger Unister-Gruppe, zu der unter anderem fluege.de und reisen.de gehören. Hier soll es jeden Tag Angebote rund um das Thema Reisen mit einem Preisvorteil von bis zu 75 Prozent geben. Auch das Londoner Unternehmen Travelzoo, das jede Woche eine „Liste der 20 besten Internet-Reiseangebote“ erstellt, bietet seit April Reisegutscheine für einige Regionen an, zu finden unter www.travelzoo.com/de/local-deals. Ebenso ist das Schweizer Bewertungsportal Holidaycheck auf den Schnäppchenzug aufgesprungen. Seit Juli bietet es in den Kategorien Städtereise, Wander- und Strandurlaub sowie Shoppingtrips „in der Regel 50 Prozent Rabattierung“. unter der Adresse www.holidaycheck-deals.com.

Versteigerung

Einen anderen Weg geht www.topdeals.de. Hier werden Gutscheine für Urlaubs- und Freizeitangebote ab 1 Euro nach ebay-Manier versteigert. Die ersteigerten Gutscheine können dann direkt beim Anbieter eingelöst werden.

Tipp

Nicht immer ist das, was als Schnäppchen angepriesen wird, wirklich günstig. Lesen Sie sich die Angebote genau durch. Überprüfen Sie die Originalpreise. Machen Sie von Ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch, wenn sich der Deal als nicht lukrativ erweist.

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