Statistisch trifft jeden Autofahrer alle sieben Jahre eine Reifenpanne. Vor dem finanziellen Schaden schützt eine Reifenversicherung, die als Zweijahresvertrag 10 bis 30 Euro kostet. Die Verbraucherzentrale Bayern findet, dass sich solche Versicherungen wegen nur mäßiger Leistungen und vieler Ausschlüsse und Auflagen meist nicht lohnen. „Bei Neureifen halten wir den Eintritt des versicherten Schadenrisikos in den ersten zwei Jahren für eher unwahrscheinlich. Bei gebrauchten Reifen fällt durch die Wertabzüge die Gutschrift sehr niedrig aus“, meint Sascha Straub, Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale. So werden zum Beispiel bei weniger als 6 Millimeter Profil nur noch 40 Prozent des Preises erstattet. Die Versicherung übernimmt Schäden, wenn man über Bordsteine oder spitze Gegenstände gefahren ist. Mitversichert sind teilweise Vandalismus und Diebstahl. Schäden aufgrund eines Unfalls und viele weitere Ursachen schließen Reifenversicherer aus. Die deckt unter bestimmten Voraussetzungen eine Vollkaskoversicherung.

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