Tipps

  • Unterschiedliche Profiltiefe. Wer Reifen unterschiedlicher Qualität hat, steht vor der Frage: Die besseren Reifen nach vorne – oder lieber nach hinten? Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile. Vorderreifen mit mehr Profil bieten Sicher­heits­vorteile beim Lenken, Bremsen und bei Aquaplaning. Bessere Hinterreifen bedeuten dagegen mehr Stabilität in Notbrems- und Ausweichsituationen. Vor allem auf nasser Fahr­bahn wird dadurch das Risiko des gefähr­lichen Ausbrechens vermindert. Selbst moderne Fahr­stabilitäts­systeme sind nicht in der Lage, zu große Profiltiefen­unterschiede auszugleichen.
  • Turnus­mäßig wechseln. Optimal ist es, wenn Sie die Unterschiede in den Profiltiefen der einzelnen Reifen gar nicht erst zu groß werden lassen. Das können Sie durch einen turnus­mäßigen Radwechsel von vorn nach hinten erreichen. So variieren die Profiltiefen nur um ein bis zwei Milli­meter.
  • Lauf­richtung beachten. Tauschen Sie Reifen nicht über­kreuz. Dadurch wechselt die Dreh­richtung, was den Verschleiß, das Roll­geräusch und die Unwucht fördert. Bei Reifen mit der Aufschrift „Rotation“ ist die korrekte Lauf­richtung angegeben.
  • Radschrauben nach­ziehen. Etwa 100 bis 150 Kilo­meter nach jeder Reifenmontage sollten die Radschrauben kontrolliert und falls nötig nachgezogen werden. Lassen Sie das im Zweifel bei einer Werk­statt machen. Nachgezogen werden sollte über­kreuz und mithilfe eines Drehmo­ment­schlüssels, um alle Schrauben gleich­mäßig mit der vorgeschriebenen Kraft fest­zuziehen.
  • Profiltiefe beachten. Nach dem Gesetz dürfen Reifen bis auf 1,6 Milli­meter Profiltiefe abge­fahren werden. Das ist allerdings schon zu wenig. Erneuern Sie Sommerreifen bei einem Rest­profil von drei Milli­metern, Winterreifen sogar schon bei vier Milli­metern.
  • Frische Reifen kaufen. Die vierstel­lige DOT-Endziffer auf der Reifenflanke gibt Auskunft über Woche und Jahr der Herstellung des Reifens. Achten Sie beim Kauf auf möglichst frische Reifen und sortieren Sie Alt­reifen nach etwa 6 Jahren aus. Reifen­gummi wird mit der Zeit spröde und haftet dann besonders bei Nässe nicht mehr so gut auf der Fahr­bahn.

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