Fahr­verhalten: Bessere Reifen vorn oder hinten?

Reifen Test

Wenn im Früh­jahr die Sommerpneus montiert werden, stellt sich die Frage: Auf welche Achse gehören die Reifen mit der größeren Profiltiefe? Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile. Vorderreifen mit mehr Profil bieten Sicher­heits­vorteile beim Lenken, Bremsen und Aquaplaning. Bessere Hinterreifen bedeuten dagegen mehr Stabilität in Notbrems- und Ausweichsituationen; vor allem auf nasser Fahr­bahn wird dadurch das Risiko des gefähr­lichen Ausbrechens vermindert. Selbst moderne Fahr­stabilitäts­systeme sind nicht in der Lage, zu große Profiltiefen­unterschiede auszugleichen. Optimal ist deshalb, wenn der Unterschied gar nicht erst zu groß wird. Das kann man durch einen turnus­mäßigen Radwechsel von vorn nach hinten erreichen.

Tipp: Tauschen Sie Reifen nicht über­kreuz. Dadurch wechselt die Dreh­richtung, was den Verschleiß, das Roll­geräusch und die Unwucht fördert. Reifen mit der Aufschrift „Rotation“ haben ohnehin eine vorgeschriebene Lauf­richtung.

Radschrauben nach­ziehen. Etwa 100 bis 150 Kilo­meter nach jeder Reifenmontage sollten die Radschrauben kontrolliert und nötigenfalls nachgezogen werden. Das erfolgt zweck­mäßiger­weise über­kreuz und mithilfe eines Drehmom­entschlüssels, um alle Schrauben gleich­mäßig mit der vorgeschriebenen Kraft fest­zuziehen.

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