Regionale Sparpreise der Bahn Meldung

In vielen Regionen gelten preiswerte Ländertickets jetzt auch am Sonnabend und Sonntag.

Drastische Preiserhöhungen haben viele Bahnkunden verärgert. Doch wer den teuren ICE meidet, kann viel sparen.

Zwar haben sich im Dezember auch viele Preise im Nah- und Regionalverkehr erhöht, doch einige Fahrkarten sind attraktiv wie nie. Neuerdings können Bahnkunden preiswerte Ländertickets auch am Wochenende nutzen. Von 0.00 Uhr bis 3.00 Uhr des Folgetags dürfen bis zu fünf Erwachsene auf Schienenkreuzfahrt gehen – in allen Nah- und Regionalzügen im Geltungsbereich. In den meisten Bundesländern sind die Fahrkarten jetzt preiswerte Alternativen zum Schönen-Wo­chenende-Ticket, dessen Preis auf 30 Euro gestiegen ist.

Das billigste Länderticket (21 Euro, siehe Tabelle) gilt in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Am teuersten (27 Euro) sind das „SchönerTagTicket NRW“ und das „Schleswig-Holstein-Ticket“.

Im Jahr 2004 hat die Deutsche Bahn mehr als sechs Millionen Ländertickets verkauft. In diesem Jahr werden wohl noch mehr Kunden diese Karten wählen. Grund: Die Streichung des Mitfahrerrabatts (in Kombi­nation mit dem Normalpreis) macht spontane Reisen in Fernzügen für viele Paare, Familien und Kleingruppen unerschwinglich. Der Kauf eines Fünf-Personen-Ländertickets für oftmals nicht viel langsamere Regionalzüge kann da eine günstige Alternative sein.

Ärgerlich: Beim Kauf von Länder- und Wochenendtickets am Schalter verlangt die Deutsche Bahn einen Aufpreis von 2 Euro. Das ist ein weiterer Versuch, die Kunden an die Automaten zu locken und den Schalterservice zu verringern.

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