Regionale Lebensmittel Meldung

Die Ökobilanz von regionalen Lebensmitteln fällt in Einzelfällen schlechter aus als die von importierten Produkten. Das zeigt eine Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. Sie vergleicht die Energie- und Treibhausgasbilanz von überregional oder im Ausland erzeugten Produkten mit der von regionalen Lebensmitteln – vom Anbau bis zum Einkauf. Demzufolge ist Kopfsalat aus Spanien im Winter ökologisch günstiger als regionaler Salat aus Gewächshäusern. Industriell hergestelltes Brot erfordert weniger Energie als das vom Kleinbäcker um die Ecke. Günstigere Produktionsbedingungen schlagen hier die Transportwege. Deutsches und argentinisches Rindfleisch schneiden dagegen etwa gleich schlecht ab: Bei uns wiegt der hohe Energiebedarf schwer, etwa für die Futtermittelherstellung, in Argentinien die Treibhausgase.

Tipp: Kaufen Sie regionale Produkte ein, wenn sie Saison haben. Ganzjährig sinnvoll sind beispielsweise regionale Vollmilch oder Fassbier. Lassen Sie für Kleineinkäufe das Auto stehen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 540 Nutzer finden das hilfreich.