Regenwassernutzung Meldung

Weil Regenwasser auf Asphalt und Beton nicht versickern kann, treten die Gewässer immer öfter über die Ufer. Wer Regenwasser nicht in die Kanalisation ableitet, sondern auf dem Grundstück versickern lässt, schont die Umwelt. Außerdem kann der Abwasserpreis, je nach Regelung vor Ort, niedriger ausfallen.

Nur wenig versiegeln. Überlegen Sie zum Beispiel bei der Planung eines Weges genau, ob er wirklich ausgebaut sein muss ­ manchmal reicht eine Rasenfläche oder ein Pfad. Oder befestigen Sie belastbare Wege mit einem Holzpflaster oder Natursteinen.

Mulden zum Versickern. Sie können das Regenwasser aus den Fallrohren über Gräben leiten und in einer Mulde auf dem Grundstück versickern lassen.

Trinkwasser sparen. Die Regenwassernutzung spart Trinkwasser. Sie können mit dem Wasser den Garten bewässern. Möglich ist auch, es als Brauchwasser im Haushalt zu nutzen ­ etwa für Waschmaschine oder Toilettenspülung. Dazu muss eine Regenwassernutzungsanlage installiert werden, mit Reinigungsstufen und Pumpen, was aber relativ teuer ist. Bevor Sie in solche Anlagen investieren, sollten Sie einfache Tricks zum Wassersparen nutzen.

Genaue Regelung. Wie sich die Gebühren reduzieren, wenn Regenwasser genutzt wird, ist regional sehr unterschiedlich. Fragen Sie Ihren Entwässerungsbetrieb danach ­ und nach den notwendigen Genehmigungen für die Anlagen.

Infos. Wie die Anlagen funktionieren, was sie kosten und welche Vorschriften es gibt, erfahren Sie im Ratgeber "Regenwasser für Haus und Garten" der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV). Er kostet zehn Mark (plus Versandkosten):

AgV
Postfach 11 16
59930 Olsberg
Tel. 0 29 62/90 86 47
www.fbr.de

Dort informiert die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung, Darmstadt über die Regenwassernutzung.

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